Handball-Oberliga Männer

Neue Spieler, neuer Trainer, neues System bei der HSG Plesse

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Von der HG Rosdorf-Grone zur HSG Plesse: Daniel Menn (rechts, hier gegen Duderstadts Benjamin Möller)  

Nörten/Bovenden. Wenn die HSG Plesse-Hardenberg am Sonntag, 2. September, beim Vorjahresdritten, den HF Helmstedt-Büddenstedt, in ihre dritte Oberliga-Saison startet, dann liegt vor den Burgenhandballern eine schwierige Spielzeit.

Sechs Spieler verließen im Frühjahr den Tabellenzehnten, darunter altgediente Leistungsträger wie Marcus Ahlborn oder Malte Jetzke, Spieler wie Jan-Niklas Falkenhain oder Kai Effler, nach deren Wechsel zur HSG sich die damit verbundenen Hoffnungen aufgrund schwerer Verletzungen nicht erfüllten, oder wie Bastian Endler und Finn Ozimek, die in der vorigen Saison eben erst im Kader Fuß gefasst hatten. Und auch dass Trainer Dietmar Böning-Grebe, der das Team 2016 in die Oberliga geführt hatte, im Mai aufhörte, um in die Vereinsführung zu wechseln, erleichtert die Lage nicht.

Umfeld bestens bekannt

Böning-Grebes Nachfolger Artur Mikolajczyk, dem das HSG-Umfeld ja bestens vertraut ist, steht also vor der Aufgabe, aus den verbliebenen sieben Spielern – Christian Wedemeyer, Christian Brand, Marvin Grobe, Sebastian Herrig, Maik Meyer, Patrick Schindler und Malte Sültmann – aus zwei verkappten (die 2017/18 langfristig verletzten Malte Büttner und Sebastian Schindler) und aus zwei echten Neuzugängen (Lennart Gees und Daniel Menn) sowie den fünf an den Kader heranzuführenden Akteuren – Marvin Kubanek, Jonas Arndt, Jan-Finnley Crazius, Felix Funke und Tom Winkelmann – eine schlagkräftige Oberliga-Truppe zu formen. Dass für die ersten Wochen Hauke Lapschies und Jonas Smid wegen ihrer Berufspraktika ausfallen, und dass wegen der noch offenen Frage des Studienortes hinter Eike Gloth nach wie vor ein dickes Fragezeichen steht, erleichtert die Aufgabe des neuen Trainers keinesfalls.

Mikolajczyk macht deshalb sein Saisonziel auch nicht am Tabellenplatz fest: „Natürlich wollen wir den Klassenerhalt schaffen, aber wichtig ist mir, dass wir die Mannschaft und jeden Spieler weiter entwickeln und verbessern.“ Der 42-jährige Magister für Sportwissenschaften hat dafür zwei Ansätze: Zum einen sei „die Defensive das Schlüsselelement“ des Spiels und zum anderen wolle er „systemisch“ wirken. Ob dabei nun die Spieler zum System passen müssen, oder aber das System zu den Spielern, werde sich im Rahmen der Saisonvorbereitung nach und nach entwickeln müssen. (zdz)Foto: Edzard Korte

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