Handball-Oberliga Männer: Northeim ist am Samstag in Münden klar favorisiert

Nichts anbrennen lassen

Kommandos von der Seitenlinie: Der Northeimer HC mit Trainer Carsten Barnkothe spielt Samstag in Münden. Archivfoto: zje/nh

Northeim. Die Oberliga-Handballer des Northeimer HC wollen im letzten Südniedersachsen-Derby dieser Saison ihren zweiten Platz verteidigen. Gastgeber des Teams ist am Samstag ab 19.15 Uhr die TG Münden.

Einen großen Schritt in Richtung dieses angepeilten zweiten Platzes hat der NHC quasi vom Sofa aus am Mittwochabend gemacht. Verfolger Rosdorf verlor nämlich überraschend sein Nachholspiel beim Drittletzten Hildesheim II und hat bei einem weiteren noch ausstehenden Nachholspiel bereits einen Minuspunkt mehr als die Northeimer.

Die sind natürlich auch am Samstag beim Vorletzten, der in Northeim 23:27 unterlag, favorisiert. Doch ganz so einfach ist eben auch nicht. Die TG, die das Pech hatte, wegen Hallenproblemen ihre ersten 13 Saisonspiele durch die Bank auswärts bestreiten zu müssen, hat sich unter ihrem neuen Trainer Markus Piszczan noch nicht aufgegeben, auch wenn der Abstand zum rettenden Ufer aktuell sechs Punkte beträgt.

Dass man in Münden aber keinesfalls im Schongang gewinnt, zeigt ein einfacher Blick auf die Ergebnisse. Beispielsweise ging der VfL Hameln bei der TG gänzlich leer aus (26:27). Und auch die fünftplatzierte HSG Schaumburg-Nord musste sich vergangenen Samstag mächtig strecken, ehe die beiden Zähler im Sack waren (31:30).

„Wir müssen sehen, dass wir uns nach dem 29:29 bei Spitzenreiter Braunschweig, das viel Kraft gekostet hat, mannschaftlich wieder finden“, sagt Trainer Carsten Barnkothe. Er kann allerdings nicht mit dem kompletten Kader in Münden antreten. Leon Schnitt wird aus beruflichen Gründen in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Tim Gerstmann konnte unter der Woche wegen eines Infekts nicht trainieren. Auch Jan-Niklas Falkenhain hatte es erwischt. Bis Samstag sollten sie aber wieder an Bord sein.

Aus der Reserve können die Northeimer niemanden rekrutieren, da sie in Geismar gefordert ist. (zhp) Archivfoto: zje/nh

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