Handball-Oberliga Männer: Der NHC empfängt am Samstag den SV Alfeld in der Schuhwallhalle

Northeim will sich selbst beschenken

Wichtiger Mann im Spiel des NHC: Tim Gerstmann und Co erwarten am Samstagabend den SV Alfeld. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Oberliga-Handballer des Northeimer HC gehen als klare Favoriten in ihr letztes Heimspiel des Jahres: Samstag empfangen sie ab 19.30 Uhr den SV Alfeld in der Schuhwallhalle, der Vorletzter ist.

„Die kämpfen um den Klassenerhalt und brauchen jeden Punkt“, warnt Trainer Carsten Barnkothe. Die Gäste haben am vergangenen Wochenende gezeigt, dass sie gefährlich sein können. Gegen den Tabellenfünften Schaumburg unterlagen sie nur haarscharf mit 28:29. Zwei Wochen zuvor gab es gegen die drittplatzierte HG Rosdorf-Grone sogar einen 30:29-Sieg. Doch diese guten Ergebnisse holten die Alfelder jeweils daheim. Auswärts ging die Truppe bisher stets leer aus. Nur in Wittingen (26:27) war ein Punkt zumindest greifbar, sonst waren die Niederlagen in der Fremde stets deutlich.

Schuboth kennt den Gegner

Northeim will sich auf jeden Fall keine Blöße geben. Nach der überraschenden Niederlage von Tabellenführer Braunschweig in Barsinghausen am vergangenen Wochenende, könnte der NHC - einen Sieg gegen Alfeld vorausgesetzt - den Abstand auf drei Zähler verringern. Barnkothe wiegelt Meisterschafts-Ambitionen allerdings ab: „Das ist nicht unser primäres Ziel.“

Ob Kai Effler am Samstag seinen ersten Einsatz nach langer Verletzungspause feiern wird, ist offen. Die Rückkehr war eigentlich schon für das vergangene Wochenende geplant, sie fiel jedoch einer starken Erkältung zum Opfer. Fehlen werden auf jeden Fall die verletzten Michael Dewald und Hauke Lapschies.

Bei der taktischen Marschroute dürfte es sich als Vorteil erweisen, dass Co-Trainer Jens Schuboth den SV Alfeld bestens kennt. Er hat den Gast in der vergangenen Saison trainiert. Und so ganz nebenbei ist die Begegnung auch noch ein „Vater-Sohn-Duell“. Sein Sohn Nicky Schuboth ist Geschäftsführer der Handball GmbH des SV Alfeld.

Für Northeims Torhüter Marcel Armgart könnte ein Sieg ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk sein. Er wurde am Dienstag 28 Jahre alt. Für die Mannschaft wäre ein Erfolg ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, das bei der anschließenden Weihnachtsparty ordentlich gefeiert werden könnte. (zhp)

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