Pleite gegen Wehlheiden

Oberligist TG Münden spielt schwach: Spieler erhielten Ansage vom Trainer

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Traf immerhin sechsmal gegen die TG Wehlheiden: Björn Prinz.  

Hann. Münden. Den Test gegen den Kasseler Bezirksoberligisten Wehlheiden hatte die TG Münden eigentlich eingeschoben, um etwas fürs Selbstvertrauen tun zu können. Daraus wurde nichts.

Der zwei Ligen tiefer spielende Gast entschied die Begegnung beim 23:24 am Samstagnachmittag in der Gymnasiumshalle für sich.

„Das war enttäuschend, weshalb es nach dem Spiel auch eine Ansage gab“, berichtete Trainer Matthias Linke. Auch einige Absagen von Spielern hatten Linke nicht gepasst. Die einzige echte Entschuldigung hatte Benjamin Fehling, der an Samstag Vater geworden ist. „Ansonsten kann es so wie in diesen Testspielen später in der Saison nicht gehen“, so Linke weiter. „Jeder weiß, dass es verdammt schwer wird. Da brauchen wir von allen eine hundertprozentige Einstellung!“

Enttäuschend war vor allem, dass Oberligist TG Münden selbst in der Schlussphase der Partie gegen die keineswegs austrainiert wirkenden Gäste körperlich nichts zuzusetzen hatte. Zumindest in diesem Punkt hätte der höhere Anspruch sichtbar werden müssen. Wehlheiden zeigte mit seinen routinierten Spielern den größeren Willen und hatte in dem oberligaerfahrenen Benjamin Gunkel auf Halbrechts seinen besten Schützen (7).

Auf Mündener Seite hatte Björn Prinz zumindest in der ersten Halbzeit mit kernigen Würfen überzeugen können. Neuzugang Jan-Erik Kleinschmidt am Kreis zeigte viel Biss in der Abwehr, aber im Angriff fehlte noch das Zusammenspiel. Auch der zweite Neue, Linksaußen Klemens Rohdich, konnte seine Stärken noch nicht ausspielen, da die erste Welle der Gastgeber kaum zum Tragen kam. TG-Schützen waren Prinz 6, Pfaffenbach 5, Schilke 5/4, Neuhaus, Mangels (je 2), Hartig, Kleinschmidt und Weinberger (je 1).

Pleite in Rosdorf

Ein blamables 19:29 kassierten die Oberliga-Handballer der TG am Sonntagnachmittag bei der HG Rosdorf/Grone. Der Verbandsligist hatte keine Mühe. Und das, obwohl er gegenüber der vergangenen Oberligasaison auf eine deutlich schwächere Mannschaft zurückgreifen müssen. Gegen Münden kamen sogar Spieler aus der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Nur in der Anfangsphase wurde Münden seinem Oberliga-Status gerecht und führte 6:3.

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