Handball-Oberliga Männer: Rosdorf verliert 26:29 gegen Börde

Pleite auch mit Wuttke

Mit neun Treffern erfolgreichster Rosdorfer Torschütze: Hendrik Sievers. Kleines Foto: Co-Trainer Marcus Wuttke. Fotos: ats/gsd (1)/nh (1)

Göttingen. Auch mit dem neuen Assistenten Marcus Wuttke am Spielfeldrand konnte die HG Rosdorf-Grone in der Handball-Oberliga der Männer nicht gewinnen. Gegen die SG Börde Handball unterlag das Team von Chefcoach Lenny Pietsch mit 26:29 (11:15). Die Abstiegssorgen für das Schlusslicht sind damit nicht kleiner geworden.

Mit neun Treffern ragte bei den Rosdorfern Rückraumspieler Hendrik Sievers heraus, Jannik Burgdorf kam auf fünf Treffer. Ihm bescheinigte Marcus Wuttke „ein starkes Spiel, aber leider hat er nach der Pause auch gefühlt fünfmal die Lattenunterkante getroffen.“

Insgesamt habe man, so Wuttke, „schon deutliche Unterschiede nach zwei Wochen gemeinsamen Trainings gesehen. Vor sechs Wochen hätten wir so ein Spiel noch mit zehn Toren Unterschied verloren.“ Nun müsse man den eingeschlagenen Weg weitergehen. Wuttke: „Aber das wird jetzt eine ganz schwere Nummer!“

Nur zu Beginn vorne

Die HGer fingen vielversprechend an, führten aber nur in der Anfangsphase 1:0, 2:1 und 3:2. Ab der zehnten Minuten, als Bördes Protagonist Kenny Blotor (sieben Treffer wie auch Kevin Ratzke und Moritz Büchner) per Siebenmeter zum 5:4 traf, war es bereits um die Rosdorfer geschehen. Bis zur Halbzeit gerieten sie mit 11:15 in Rückstand.

Danach bauten die Gäste ihren Vorsprung teilweise bis auf sieben Treffer aus (20:13, 39.), die HGer waren in der Folge nicht in der Lage, den Abstand entscheidend zu verkürzen. „Auch wenn wir 26 Tore erzielt haben – wir haben das Spiel im Angriff verloren“, meinte Wuttke. „Wir haben zu viele Bälle aus der Hand gegeben, sind phasenweise in alte Verhaltensmuster zurückgefallen.“

Während der zweiten Hälfte lag das Pietsch-Team durchweg mit vier oder fünf Toren hinten. Erst durch Sievers‘ neunten Treffer zum 26:29-Endstand verringerte sich der Rückstand noch unwesentlich. Wuttke: „Etwas mehr Stabilität war schon drin bei uns, aber wir müssen uns als Mannschaft zusammenschweißen. Ganz unzufrieden bin ich nicht.“

HG Rosdorf-Grone: Krüger, Seebode - Ruck, Herthum 2, Osei-Bonsu 1, Hornig 3, Klockner, Quanz, Menn 3, Sievers 9, Wächter 3, Burgdorf 5, Bohnhoff. (haz/gsd)

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