Handball-Oberliga Männer: Das Burgenteam empfängt am Freitag Duderstadt

„Plesse ist favorisiert“

Szene aus der vergangenen Saison: Plesses Marvin Grobe versucht sich gegen die Duderstädter Valentin Grolig (links) und Nikolas Grolig zu behaupten. Archivfoto: zje

Nörten / Bovenden. Mit dem Heimspiel gegen den TV Jahn Duderstadt beenden die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Freitag ab 20 Uhr in Bovenden die Hinrunde. „Wir spielen zuhause gegen den Tabellenvorletzten - da sind diesmal wir die Favoriten“, sagt HSG-Trainer Dietmar-Böning-Grebe.

Allerdings sieht er die beiden Mannschaften auf Augenhöhe. „Die Chancen stehen 50:50. Wir haben den Heimvorteil, Duderstadt aber steht mit dem Rücken zur Wand. Ich erwarte vom Gast, dass er Freitag 120 Prozent bringt.“

Auf der gegenüberliegenden Bank sitzt in Bovenden, auch wenn Dienstag Jens Wilfer als neuer Jahn-Trainer unterschrieb, noch einmal Interimscoach Ekki Loest. Dass dem TV Jahn das Wasser bis zum Hals steht, liegt am katastrophalen Saisonstart. Wegen der Arbeiten an der Duderstädter Sporthalle auf der Klappe startete er mit drei Auswärtsniederlagen in die Serie, denen dann auch noch die zwei Heimniederlagen gegen Nienburg und Söhre folgten.

Diesem 0:10-Auftakt folgten weitere 5:9 Zähler, auch weil mit Torhüter Tymon Trojanski (Kreuzbandriss gleich im ersten Saisonspiel) und mit Ivan Kljak (fiel nach vier Spielen aus) schon früh zwei Leistungsträger dauerhaft abhandenkamen.

Julian Zwengel, der im Dezember 2016 vom Burgenteam ins Eichsfeld wechselte, hat sich als die Nummer eins im Duderstädter Tor etabliert. Geklärt dürfte jetzt auch die Frage nach der Nummer zwei sein: Mit Alexander Klocke (er kam zu Saisonbeginn aus Münden) wurde der siebte (!) in dieser Saison eingesetzte Torhüter zur Nummer zwei für die Rückrunde.

Zwengel sieht dem Derby gespannt entgegen. „Meine alte Mannschaft hat den breiteren Kader, ist zur Zeit in guter Form und damit auch favorisiert. Aber wir werden nichts herschenken. Dieses Spiel gewinnt der, der das mehr will.“ Zwengel setzt außerdem für das Derby auch auf den eigenen Anhang: „Unser Sieg in Rosdorf war damals wie ein Heimspiel.“

Da auch Böning-Grebe mit starkem Zuschauerzuspruch aus dem Eichsfeld rechnet, setzt er den eigenen Anhang dagegen. „Unsere Fans können wieder zum achten Mann werden.“ Bei den Hausherren steht bis auf Sebastian Schindler der ganze aktuelle Kader zur Verfügung, wobei hinter Malte Jetzke zumindest noch ein leichtes Fragezeichen steht. (zdz)

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