Handball-Oberliga Männer

Plesse-Gegner Braunschweig: Aufstellung aus der Wundertüte

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Freie Bahn: Plesses Sebastian Herrig (am Ball) zieht vor Bördes Markus Wächter ab. Links Kenny Blotor und Henrik Froböse.  

Bovenden. Zu ungewohnter Zeit – am Sonntag um 17 Uhr –erwartet die Oberliga-Handballer der HSG Plesse/Hardenberg in der Bovender Halle am Wurzelbruchweg den Tabellenvorletzten MTV Braunschweig II.

Die Braunschweiger, die im Mai 2018 als Verbandsliga-Dritter (hinter TuS Vinnhorst und HV Barsinghausen) in die Oberliga aufstiegen, starteten mit einem Sieg (25:17 bei der TG Münden) in die Serie, dem dann allerdings gegen Helmstedt/B., Vinnhorst, Lehrte, Hameln, Vorsfelde und Schaumburg sechs Niederlagen am Stück folgten.

Erst seit der durch Verletzungen und Urlaube immer wieder veränderte MTV-Kader sich stabilisiert hat, geht es aufwärts: Aus den letzten drei Spielen ohne Niederlage – 26:26 gegen Burgdorf III, 22:22 in Nienburg und 31:27 über Barsinghausen –gab es 4:2 Zähler, dank derer die Braunschweiger Drittliga-Reserve nun nach Punkten (6:14) zum Drittletzten Barsinghausen aufgeschlossen hat. Wie es bei „zweiten“ Mannschaften üblich ist, weist der MTV II eine hohe Anzahl bisher eingesetzter Spieler auf (drei Torhüter und 18 Feldspieler), von denen allerdings nur drei Akteure alle zehn bisherigen Punktspiele mitgemacht haben. Die Gäste-Aufstellung am Sonntagnachmittag wird also wohl aus der Wundertüte kommen.

HSG-Trainer Artur Mikolajczyck stellte beim Video-Studium des ihm „unbekannten Gegners“ fest, dass „die Braunschweiger, denen ein Linkshänder fehlt, weniger aus dem Rückraum gefährlich werden, als vielmehr durch ihr bevorzugtes Eins-gegen-eins-Spiel vom Kreis aus“. Und so überrascht es kaum, dass der mit Abstand torgefährlichste MTV-Akteur Lars Körner (69 Treffer) auf Linksaußen steht.

Auf die rechte Abwehrseite der HSG Plesse kommt also viel Arbeit zu. Wer dort spielen wird, war noch nicht klar: „Hinter dem unter einer Augenentzündung laborierenden Marvin Grobe steht noch immer ein dickes Fragezeichen“, lässt Mikolajczyck wissen, „ein etwas kleineres hinter Patrick Schindler, dessen Rückenprobleme zwar noch nicht völlig auskuriert sind, der aber schon wieder mittrainiert hat.“ Man gehe als Favorit in die Partie – und werde sich dieser Aufgabe auch stellen! (zdz)

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