Handball-Oberliga

HSG Plesse-Hardenberg fährt ohne Angst nach Bad Nenndorf

Nörten / Bovenden. Mit dem Rückspiel beim Tabellenzweiten, der HSG Schaumburg-Nord, gehen die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg in die Osterpause.

Die Partie wird am Samstag um 18 Uhr in der Sporthalle in Waltringhausen (Bad Nenndorf) angepfiffen. Im Hinspiel unterlag das Burgenteam 29:32 (13:17).

„Wir haben dort nichts zu verlieren“, sieht HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe der kommenden Aufgabe gelassen entgegen. „Schließlich sind nicht wir die Favoriten. Und unsere Hausaufgaben haben wir mit dem Heimsieg über Lehrte bereits gemacht.“ Dem Coach steht beim Tabellenzweiten der identische Kader zur Verfügung wie beim jüngsten Sieg. Wie vor sechs Tagen fehlen lediglich Finn Ozimek (Rücken) und Eike Gloth (Urlaub).

Die Schaumburger waren beim Hinspielerfolg vor allem aus dem Rückraum gefährlich: Andreas Lüer (links), Alexander Müller (Mitte) und Nikolai Hengst (rechts) markierten zusammen 17 der 32 Treffer. Und über ihre rechte Seite waren sie gefährlicher als über die linke: Hengst (8 Tore) und Rechtsaußen Marwan Blazek (5) warfen fast doppelt so viele Tore wie links Lüer (5) und Marcel Rose (3).

Was Böning-Grebe Mut macht, ist die bisherige Bilanz gegen das Oberliga-Spitzentrio aus Großenheidorn, Bad Nenndorf und Helmstedt: Zwar gab es aus den bisherigen vier Begegnungen keinen Punkt, aber das 29:32 im Hinspiel gegen Schaumburg war die einzige etwas deutlichere Niederlage. Gegen Helmstedt gab es daheim ein 29:30 und auswärts ein 27:28. Und das Hinspiel bei Spitzenreiter Großenheidorn verlor das Burgenteam nur 32:33. Fazit: Die HSG spielt mit dem Spitzentrio auf Augenhöhe. (zdz)

Rubriklistenbild: © picture alliance / ZB

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