Niederlage gegen zuvor schwache Gäste

Plesse-Hardenberg verteilt Geschenke gegen Hameln

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Einer der wenigen Aktivposten bei Plesse: Marvin Grobe (hinten) will hier Hauke Lapschies am Kreis anspielen.

Nörten-Hardenberg. Mit einem enttäuschenden 19:26 (10:11) gegen den VfL Hameln verabschiedete sich die HSG Plesse-Hardenberg für diese Oberliga-Saison aus der Nörtener Sporthalle. Das letzte Heimspiel steigt am 28. April in Bovenden gegen den Titelanwärter MTV Großenheidorn.

Was die Niederlage gegen die Hamelner so ärgerlich macht: Der VfL hatte es in bislang acht Rückrundenspielen auf nur einen einzigen Punkt gebracht - und nun verdreifacht er seine Rückrundenpunktausbeute in nur 60 Minuten in Nörten.

HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe fand deutliche Worte nach dem Abpfiff: „Dieses Spiel haben wir im Angriff verloren.“ Geplant sei gewesen, die Angriffe geduldig auszuspielen und nur den sicheren Abschluss zu suchen. Und was passiert: Die HSG schließt immer wieder unvorbereitet ab und versucht sich am gegnerischen Kreis mit Zauberpässen. Die Folge: 0:4 nach fünf und 2:8 nach elf Minuten. Erst danach kamen, angetrieben von Malte Sültmann, Marvin Grobe und Sebastian Herrig, die (allerdings grippegeschwächten) Gastgeber überhaupt ein wenig in die Partie. Beim 10:11 zum Seitenwechsel schien das Burgenteam sich gefangen zu haben. Doch beim 12:17 (41.) war der alte Rückstand fast wieder hergestellt.

Noch einmal kämpfte die HSG sich heran (18:20/50.), doch als sie alles oder nichts spielte - offene Manndeckung und bei Ballbesitz der siebte Feldspieler - nutzte das der Gast zum am Ende zu hoch ausgefallenen Sieg.

HSG: Ahlborn, Wedemeyer - Sültmann 5/2, P. Schindler 4, Brand 4/3, Grobe 2, Herrig 2, Endler 1, Meyer 1, Falkenhain, Gloth, Jetzke, Lapschies. (eko)

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