Handball-Oberliga Männer

Plesse-Männer verlieren auch gegen die HSG Schaumburg 

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Starkes Spiel: Rechtsaußen Jan Crazius (re.) glänzte am gegnerischen Kreis ebenso wie am eigenen. 

Mit 28:33 (13:17) unterlagen die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Samstagabend in der Bovender Sporthalle der HSG Schaumburg-Nord. Im Grunde war alles wie immer: Die solide Deckung hätte einen Punktgewinn verdient gehabt, den aber die Ballverluste in der Offensive verhinderten.

Für die 15. Niederlage im 17. Saisonspiel gibt es hauptsächlich drei Ursachen: Als Erstes den Umstand, dass Goalgetter Raffael Pogadl mit Handicap (bandagierter Finger) ins Spiel ging, und Lukas Herale komplett fehlte; Als Zweites die Tatsache, dass der Offensive gegen die 5-1-Abwehr des Gastes einfach zu wenig einfiel, was zu (zu vielen) Ballverlusten führte, und schließlich – und das keineswegs als Letztes – das Pech, dass die Hausherren diesmal mit den Unparteiischen Ilko Pabst/Christian Pahlke wahrlich nicht das große Los gezogen hatten. Dass diese nicht erkannten, dass beim Gegenstoß zum 10:14 (26. Minute) der Ball schon im Aus war, kann angesichts der Position des Duos und des Tempos dieses Spielzuges passieren; dass sie ein – aus Sicht des Berichterstatters – klares Stürmerfoul der Gäste (56.) in einen Strafwurf gegen das Burgenteam (26:31) ummünzten, war schon eher befremdlich.

Wirklich entscheidend aber waren die ungleich verteilten Zeitstrafen: Acht gegen die Hausherren, und nur vier (und die dazu zu einem Zeitpunkt, als das Spiel schon gelaufen war) gegen den Gast. Man muss keine Vereinsbrille aufhaben, um das unverhältnismäßig zu finden.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Schaumburg legte ein 4:2 vor (9.), das Burgenteam kämpfte sich auf 10:11 heran (24.) und fiel dann über 13:18 (31.) auf 18:26 (44.) zurück. Als es von 20:28 (47.) auf 25:28 (52.) verkürzte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch die Gäste spielten ihren Vorsprung routiniert nach Hause.

HSG-Trainer Artur Mikolajczyk: „Wir haben gegen die 5-1-Abwehr kein Mittel gefunden. Und an den Anspielen an den Kreis müssen wir noch arbeiten.“

HSG: Gees, Wedemeyer - Sültmann 6/3, Funke 5, Menn 5, Lange 4, Crazius 3, Pogadl 2, Winkelmann 2, Schliesing 1, Herrig, Mitrovic, Schmidt.  eko

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