Duell am Sonntagabend

TG Münden reist zum Mitaufsteiger SF Söhre

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Beim Sprungwurf: Pelle Schilke während des Spiels gegen den MTV Vorsfelde. 

Hann. Münden. Fast scheint es, als hangeln sich die Oberliga-Handballer der TG Münden in der Jagd nach Punkten nur von Derby zu Derby. 

Schon dreimal in dieser Saison hat das Team die südniedersächsischen Duelle für sich entschieden, und in der kommenden Woche steht das nächste gegen Rosdorf an (verlegt auf Freitag, 20 Uhr). Doch ganz auf die Nachbarschaftsvergleiche sollte sich die TG nicht verlassen. Im Abstiegskampf käme auch ein Erfolg bei Mitaufsteiger SF Söhre sehr gelegen (Sonntag, 17 Uhr, Diekholzen).

Dass die Mündener mit den Sportfreunden auf Augenhöhe agieren können, bewiesen sie im Hinspiel. Das 25:27 war allerdings neben dem 27:28 gegen Börde die bislang bitterste Niederlage der Saison. In der Schlussphase der Partie gab die TG einen Drei-Tore-Vorsprung noch aus der Hand. Damals bekam man vor allem Niklas Ihmann nicht in den Griff. Ihm gelangen 16/6 Tore. Doch nur ihn zu bewachen, dürfte nicht genügen. Denn in Neuzugang Maximilian Kolditz und Yannik Ihmann haben die Söhrer weitere starke Werfer. Das nutzte dem Team aus dem Landkreis Hildesheim zuletzt bei der HSG Plesse allerdings nichts. Die Truppe von Ex-Bundesligaspieler Sven Lakenmacher unterlag am Samstag mit 26:30.

„Wollen wir dort Erfolg haben, müssen wir unsere Konzentration länger aufrecht erhalten. Das war auch zuletzt gegen Vorsfelde unser Problem“, sagt Mündens Trainer Matthias Linke, den das enorm starke Abschneiden des Mitaufsteigers (Platz 5 mit 18:14 Punkten) schon etwas überrascht. Und er hofft auf mehr Durchschlagskraft im Rückraum. Zuletzt verkaufte sich zumindest das erfahrene Duo Grambow/Wiegräfe unter Wert. (mbr)

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