Rosdorfs Zech: Zurück in alte Heimat Alfeld

Maximilian Zech

Göttingen. Mit zuletzt vier Siegen im Rücken können die Oberliga-Handballer der HG Rosdorf-Grone selbstbewusst beim SV Alfeld (Sonntag, 17) auflaufen. Die Partie beim Vorletzten, der bislang nur gegen Münden gewann, ist für die Mannschaft von Trainer Gernot Weiss nur eine Pflichtaufgabe. Dennoch warnte Weiss, dessen Team auswärts 6:4 Punkte holte, nach dem 39:24-Kantersieg gegen Soltau vor dem Tabellenvorletzten.

In Bezug auf Hendrik Sievers mag dies berechtigt sein, denn der Alfelder ist hinter Mündens Christian Grambow (88) und Barsinghausens Lukas Schieb (76) mit 73 Toren drittbester Torschütze der Oberliga. Rosdorfs Marlon Krebs folgt als Achter (65).

49 Mal hat HG-Neuzugang Maximilian Zech getroffen. Für ihn wird die Partie speziell, denn vergangene Saison war der Moringer noch für Alfeld aktiv, wo er auch zum Torschützenkönig der 4. Liga avancierte. „Jetzt habe ich bei ihm schon eine Mischung aus Vorfreude und Respekt vor der ersten Rückkehr zu seinem früheren Klub bemerkt“, sagt Rosdorfs Co-Trainer Lenny Pietsch. Bei den Rosdorfern erfüllt Zech inzwischen auch die Erwartungen. „Er steht in der Abwehr gut und macht vorn die einfachen Tore“, sagt Pietsch.

Wie wichtig Zech in der vergangenen Serie für den SVA war, ist daran abzulesen, dass der Vorletzte mit 241 Toren das harmloseste Team der Oberliga ist. Die Abwehr ist aber Liga-Durchschnitt: Schon sechs Teams kassierten mehr als die bisherigen 298 Alfelder Gegentore. (haz/gsd) Foto: nh

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