Handball-Oberliga: VfL Hameln gastiert mit einem Hoffnungsträger in Münden

Routinier gegen Youngster

Mach’s noch einmal, Christian: TG Mündens Torjäger Christian Grambow traf gegen Hameln im Hinspiel 16-Mal. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. Christian Grambows Lob für den zehn Jahre jüngeren Hamelner Tim Otto nach dem Hinrundenduell war ernst gemeint. „Nicht nur angesichts seines Alters ist er unheimlich stark!“, sagte Mündens Shooter, der mit 180 Treffern die Oberliga-Torjägerliste anführt. Am Samstag kommt es erneut zum Duell mit dem hoffnungsvollen Talent, das im Nachwuchsbereich Bundesligaerfahrung sammelte. Dann gastiert der VfL Hameln nämlich ab 19.15 Uhr in der Gymnasiumshalle.

Tim Otto könnte sogar noch A-Jugend spielen. Auf Halblinks erzielte er bisher 135 Tore. Das ist der viertbeste Wert der Oberliga. Das Beste für den VfL Hameln ist aber, dass er sich für eine weitere Saison an den Verein gebunden hat. In der Wertung der Feldtore führt der körperlich keineswegs überragende Otto die ligaweite Rangliste sogar an. Sein Gegenüber Christian Grambow hat von seinen 180 Toren 56 per Siebenmeter erzielt, Otto kein einziges. Beim Mündener 27:29 im Hinspiel hatte Grambow allerdings klar die Nase vorn. Der 28-Jährige traf 16-Mal, Otto netzte sechsmal ein. Letztlich gab die Ausgeglichenheit im Hamelner Spiel den Ausschlag für den Sieg. Hamelns Trainer Henning Sohl hatte auf Grambows Manndeckung verzichtet. Seine Abwehrspieler sollten sich ganz auf die anderen TGer konzentrieren. Das Kalkül ging – zumindest gerade so – auf.

Einen ähnlich harten Kampf will die TG auch im anstehenden Rückspiel liefern. Auch wenn wieder einmal an eine Trainingswoche ohne fehlende Spieler nicht zu denken war. Die TG muss sich weiterhin besonders in der Abwehr steigern. „Das ist eine Kopfsache“, meint Trainer Markus Piszczan. „Wir müssen in der Abwehr agieren und nicht wie gegen Helmstedt nur zuschauen.“ Ein Erfolg wäre auch in Hinblick auf das Selbstvertrauen im Derby gegen Rosdorf wichtig (Samstag, 12. März). (mbr)

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