Handball-Oberliga Männer: Hiobsbotschaft vor Heimspiel gegen Helmstedt

Saisonaus für Kai Effler

Rückschlag: Der Northeimer HC mit Christian Stöpler muss den Rest der Saison auf den verletzten Kai Effler (kleines Bild) verzichten. Archivfotos: zhp (1)/nh (1)

Northeim. Die Oberliga-Handballer des Northeimer HC gehen als Favoriten in das Spiel gegen die Handball-Freunde Helmstedt-Büddenstedt, mit dem die Rückrunde eröffnet wird. Anpfiff in der Schuhwallhalle ist am Sonntag um 17 Uhr.

Die Ausgangslage

Der NHC, mit 26:6 Punkten erster Verfolger von Spitzenreiter MTV Braunschweig (29:3), trifft auf den Tabellensiebten (17:15). „Die Papierform darf uns aber nicht in Sicherheit wiegen. Helmstedt hat einen starken und robusten Rückraum. Den müssen wir erstmal in den Griff kriegen“, sagt Trainer Carsten Barnkothe. Das Hinspiel gewann sein Team zum Saisonauftakt Anfang September mit 32:28.

Der Effler-Ausfall

Die Stimmung im Vorfeld der Partie wird auf Northeimer Seite durch eine Hiobsbotschaft getrübt. Die Verletzung von Kai Effler hat sich als Kreuzbandriss herausgestellt. Der 24-Jährige muss operiert werden, was innerhalb der nächsten zwei Wochen passieren soll. Daher wird er natürlich für den Rest der Saison ausfallen.

Nun rücken Paul-Marten Seekamp und Tim Gerstmann noch mehr in den Mittelpunkt. Gut, dass die beiden ohnehin schon ein starke Saison spielen. Außerdem soll Sönke Henniges vom Kreis in den Rückraum wechseln und Jan-Henrik Schmidt aus der 2. Mannschaft wieder in der Oberliga aushelfen.

Weitere Sorgen

Als wenn der Effler-Ausfall nicht schon genug Probleme verursachen würde, droht noch weiteres Ungemach. Jan-Niklas Falkenhains rote Karte beim Heimsieg gegen Wittingen zieht zwar keine Sperre nach sich, da die Schiedsrichter auf einen Bericht verzichteten, aber ihm machte eine Verletzung am Arm zu schaffen. Auch Jannes Meyer ist angeschlagen. Bei ihm macht der Ellenbogen Schwierigkeiten. Zudem wird Leon Schnitt fehlen, was im Mittelblock der Verteidigung eine Lücke reißt.

Die lange Saison

„Wir haben das Gefühl, dass wir mit unseren inzwischen rund 20 Pflichtspielen schon fast eine ganze Saison hinter uns haben“, sagt Barnkothe, dessen Team neben 16 Liga-Einsätzen schließlich auch im Pokal ins Final-Four eingezogen ist. „Dieser Kräfteverschleiß macht sich immer mehr bemerkbar“, stellt er fest. Doch die Saison wird noch lang, schließlich beginnt die Rückrunde gerade erst. (zhp)

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