Handball-Oberliga: Lange Pause für Kreisläufer nach Kreuzbandriss

Schock für Rosdorf: Menn schwer verletzt

Lange Verletzungspause: Rosdorfs Daniel Menn zog sich beim Spiel in Nienburg einen Kreuzbandriss zu. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Schock-Nachricht schon am vergangenen Montag für Handball-Oberligist HG Rosdorf-Grone: Bei der Untersuchung der Verletzung von Daniel Menn stellte sich heraus, dass der Kreisläufer sich beim Auswärtsspiel in Nienburg einen Kreuzbandriss zugezogen hat. „Das trifft natürlich erstmal ihn, aber auch die Mannschaft“, so Co-Trainer Lenny Pietsch. „Daniel hat aber gesagt, dass es so nicht abtreten will. Das Team will sich jetzt auch für ihn zerreißen.“ Am Samstag (18.30 Uhr) geht’s gegen den VfL Wittingen.

In der Männer-Oberliga sind die HGer durch, liegen mit 41:15-Punkten sicher auf Platz drei. Nach oben haben sie fünf Zähler Rückstand auf Nachbar Northeim, nach unten geht auch nichts mehr – sieben Punkte Vorsprung bei noch vier ausstehenden Spielen auf Hameln. Das sollte es doch am Samstag auch möglich sein, weiter an der tollen Serie zu „arbeiten“: Zu Gast im vorletzten Heimspiel ist der VfL Wittingen.

Der Aufsteiger ist mit der unsagbar schlechten Bilanz von 1:27-Punkten das schlechteste Auswärtsteam der 4. Liga. So sollte Rosdorfs 31. ungeschlagenen Heimspiel in Folge eigentlich nichts im Wege stehen. Die Wittinger holten in auswärtiger Halle nur einen einzigen Punkt beim 30:30 in Hildesheim, auf das sie jetzt im Kampf um den Klassenerhalt vier Punkte Vorsprung haben.

Rosdorfs Trainer-Gespann Gernot Weiss und Lennart Pietsch will daher die letzten Partien in dieser Saison nutzen, schon für die kommende Spielzeit zu testen. Die erste Gelegenheit dazu nutzten die HGer bereits beim letzten Heimspiel gegen Alfeld, als Weiss eine veränderte Deckungsformation spielen ließ. (haz/gsd)

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