Schwerer geht’s kaum

Handball-Oberliga Männer: Rosdorf zuhause / Jahn feuert Ujvari

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Rosdorfs Jan Patrick Bohnhoff (am Ball) gegen Plesses Malte Jetzke (rechts) und Sebastian Herrig.

Göttingen. Vor zwei schier unlösbaren Aufgaben stehen in der Handball-Oberliga die HG Rosdorf-Grone gegen Spitzenreiter MTV Großenheidorn und das Schlusslicht TV Jahn Duderstadt beim starken Aufsteiger Sport-Freunde Söhre.

HG Rosdorf-Grone - MTV Großenheidorn (Sa., 18.30 Uhr). Eine der höchsten Niederlagen, es war ein 26:38, kassierte das Team von Trainer Lennart Pietsch im Hinspiel in Großenheidorn. Gleichwohl gilt Bange machen nicht für die Rosdorfer, die sich schon etwas ausrechnen gegen den fast übermächtigen Tabellenersten. „Vielleicht unterschätzt uns der MTV, und dann ist immer eine Überraschung drin. So ein Ausreißer wäre für uns natürlich einfach mal Gold wert“, sagt der designierte HG-Trainer Marcus Wuttke, der am Samstag nicht dabei sein wird, allerdings eine Woche später ist er beim Kreisderby gegen Duderstadt dabei. Eine Erkältung plagt HG-Rückraumspieler Hendrik Sievers, er hofft aber, spielen zu können.

Sport-Freunde Söhre - TV Jahn Duderstadt (Sa., 19.30 Uhr). Die Jahner haben mit sofortiger Wirkung den Vertrag mit Laszlo Ujvari aufgelöst. Der Ungar sollte aus seinem Heimatland gegen die HSG Nienburg zurückgekehrt sein. Ist er aber nicht, sodass sich der Verein jetzt gezwungen sah, ihn aus Disziplinlosigkeit nicht weiter zu beschäftigen. Neben ihm werden Benjamin Möller aus privaten Gründen, Justin Brandt (weilt außerhalb) und auch Jan Mittelstädt (Bänderriss im Fuß) nicht spielen. Möglich, dass zwei Spieler aus der „Zweiten“ mit nach Söhre fahren. „Söhre hat einen ausgeglichenen Kader und die Brüder Yannik und Niklas Ihmann, die allein ein Spiel entscheiden können“, weiß Jahn-Coach Jens Wilfer um die Stärken des Aufsteigers. Das Hinspiel gewannen die Sportfreunde mit 28:23. „Klar, unsere Chancen dürften eher gering sein, dort etwas zu holen“, gibt sich Wilfer keinen Illusionen hin. (wg/gsd)

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