Oberliga: Duderstadt hat Hameln zu Gast / Rosdorfer Männer in Nienburg, HG-Frauen erwarten Wolfsburg / Geismar beim HSC

Schwerer Start ins neue Handball-Jahr

Auch bei den Handball-Frauen geht’s wieder los: Hier setzt sich Rosdorfs Mandy Schrader (am Ball) gegen Geismars Maxi Neubauer (links) und Mira Heier (9) im Göttinger Derby durch. Foto: nh

Göttingen. Nach drei Wochen Pause fliegt der Handball wieder durch die Sporthallen. Für die vier Teams aus dem Kreis Göttingen wird es einen schweren Start ins neue Jahr geben. Die Partien am Wochenende sind die ersten von noch drei Vorrunden-Spielen.

Oberliga Männer

TV Jahn Duderstadt - VfL Hameln (Sa., 18 Uhr). Nach zuletzt 3:11-Punkten sind die Eichsfelder auf den zwölften Platz abgerutscht. Nur gegen Aufsteiger Wittingen gab es dabei einen Heimsieg. Gegner Hameln holte auswärts 6:4-Zähler und kommt als Vierter zu den Jahnern. Die Duderstädter können ab sofort wieder auf Matthias Heim (Nasenbeinbruch), Justin Brand (Fingerbruch) und auch Mark Tetzlaff (Grippe) setzen. Das Trio ist wieder zurück, so dass Trainer Christian Caillat endlich einmal alle Spieler im Team hat.

„Trotzdem dürfen wir aber keine Wunderdinge erwarten“, beugt Teammanager Ekki Loest allzu großen Erwartungen vor. „Ich hoffe aber, dass wir gut aus den Startlöchern kommen. Wir gehen aber als absoluter Außenseiter in dieses Spiel gegen Hameln, das um den Titel mitspielt. Schön wäre es, wenn wir zu unserer Heimstärke zurückkehren könnten. Ich garantiere, dass ein Team auf dem Feld steht, das wie die Löwen kämpft.“

HSG Nienburg - HG Rosdorf-Grone (Sa., 19.30 Uhr). 15:1-Punkte zuletzt, achtmal ungeschlagen – und trotzdem wehklagt HG-Coach Gernot Weiss vor dem schweren Start des Tabellendritten beim Zweiten. „Unsere Serie war letztes Jahr. Wir sind schlecht ins neue Jahr gekommen, haben einen Test gegen Moringen verloren. Die Pause hat uns überhaupt nicht gut getan.“ Zudem fehlen wahrscheinlich Konstantin König (Nachwirkungen einer Lungenentzündung) und Hubertus Brandes (Knieverletzung). Zurzeit mangele es noch an der Abstimmung und an der Kompaktheit im Team, sagt Weiss.

Seine bisher erst zwei Niederlagen steckte Nienburg zuhause gegen Münden und Spitzenreiter Vorsfelde ein. „Die HSG wird Vollgas geben“, glaubt Rosdorfs Trainer. Alte Bekannte sind HSG-Keeper Büthe und Kreisläufer Falke, die einst für die HG spielten. Coach Weiss abschließend: „Pausen tun nicht gut für Mannschaften, die einen Lauf haben.“ Im Oberliga-Topduell kann Rosdorf aber am Samstag das Gegenteil beweisen.

Oberliga Frauen

Hannoverscher SC - MTV Geismar (Sa., 16.30 Uhr). „Wir haben das Thema Klassenerhalt noch nicht aufgegeben“, gibt sich MTV-Trainer Lars Rindlisbacher kämpferisch. Beim Tabellenachten HSC (10:10 Zähler), der mit einer 3-2-1-Deckung agiert, fehlen weiterhin einige Geismar-Spielerinnen. So will der Coach zum Beispiel Kreisläuferin Jana Birner aus der Dritten hochziehen. Auf A-Jugendliche kann Rindlisbacher nicht setzen, sie spielen fast gleichzeitig. In den bisher vier Trainingseinheiten wurde die Abwehr verändert. „Außerdem brauchen wir mehr Zug zum Tor“, fordert der MTV-Trainer, dessen Team (ein Sieg, neun Niederlagen) sich noch Weihnachten zusammensetzte und die Lage besprach. Rindlisbacher: „Wir wollen jetzt nicht nur Kaffeefahrten unternehmen!“

HG Rosdorf-Grone - VfL Wolfsburg (So., 17 Uhr). „Das ist ’ne Kante!“, sagt HG-Coach Frank Mai vor dem Duell mit dem Tabellendritten. Er hat Wolfsburg noch bei einem Neujahrsturnier beobachtet und gehörig Respekt. „Wir müssen ans Limit gehen, sind aber nicht chancenlos.“ Mai spricht eine deutliche Sprache: „Mit 10:10-Punkten stehen wir zwar ordentlich da, aber wir müssen uns fokussieren und weiter Punkte sammeln für den Klassenerhalt.“ Nutzen müsse die HG vor allem ihre Heimstärke: Bei 9:3-Zählern gab es bisher nur eine Niederlage am Siedlungsweg gegen Heidmark und ein Remis gegen Hildesheim. Mai: „Wir wollen einen guten Start ins neue Jahr hinlegen, brauchen keinen Schicki-Micki-Handball.“ (haz/gsd-nh)

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