Schwieriger Start für den Aufsteiger HSG Plesse-Hardenberg

Dietmar Böning- Grebe Trainer der HSG Plesse- Hardenberg

Mit dem Spiel beim Lehrter SV (Sa. 17 Uhr) startet Aufsteiger HSG Plesse-H. in die Saison der Handball-Oberliga der Männer. Wir sprachen mit Trainer Dietmar Böning-Grebe.

Herr Böning-Grebe, die Vorbereitungsspiele sind durch. Ist Ihr Kader oberligareif?

Böning-Grebe: Wenn alle Spieler da sind, können wir in der Oberliga mithalten. Leider war das in der Vorbereitung zu selten der Fall. Und es geht zunächst auch so weiter. Mit Malte Jetzke, Sebastian Herrig und Jan-Niklas Falkenhain sind drei sehr wichtige Spieler angeschlagen. Darüber hinaus wird Thomas Reimann im ersten und Christian Brand im zweiten Spiel nicht dabei sein. Es wird also schon mal ein schwieriger Saisonstart.

In der vorigen Saison hat Ihre Mannschaft den Titel in den Duellen gegen die direkte Konkurrenz verpasst. Was lässt das für die Oberliga erwarten?

Böning-Grebe: Gerade von diesen Spielen habe ich mir die Videos noch mal genau angeschaut, um zu sehen, wo wir die Hebel ansetzen müssen. Das Fazit: Wir müssen im Angriff noch beharrlicher Druck ausüben und in der Deckung zum Teil schneller agieren, sollten aber vor allem die unnötigen Flüchtigkeitsfehler abstellen. Unter dem Strich: Wir müssen uns nicht so sehr in der Leistungsspitze verbessern, sondern bei Ballbesitz sicherer spielen. Dann klappt es auch gegen diese Gegner.

Kann die Mannschaft ihre zuletzt gezeigte Auswärtsstärke auch in der Oberliga halten?

Böning-Grebe: Auswärts spielen ist wie Deckung spielen: vor allem Kopfsache! Im Angriff ist die Motivation von außen viel größer, da die Leistung nur zu oft auf die Anzahl der geworfenen Tore reduziert wird. Für die Abwehrarbeit müssen die Spieler sich aber selber motivieren. Genau so ist es mit Auswärtsspielen. Mit weniger Unterstützung als daheim muss das Team sich selbst pushen. Aber gerade das haben meine Jungs in der letzten Saison immer wieder geschafft. (eko)

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