Final-Four-Turnier des HVN-Pokals: 31:34 gegen das „Über-Team“ aus Weser-Ems

Northeimer HC verliert gegen den späteren Sieger Becksdorf

Als es am Samstag in Schwanewede im Endspiel um den Pokalsieg ging, blieb den Northeimern (hier bei einem Heimspiel in der Schuhwallhalle) nur die Zuschauerrolle. Sie hatten zuvor ihr Halbfinale knapp gegen den Pokalsieger Beckdorf verloren . Archivfoto: zje

Schwanewede. Das Halbfinale des HVN-Pokales war die Endstation für den Handball-Oberligisten Northeimer HC: Die Northeimer unterlagen im Final Four-Turnier, das am Samstag in Schwanewede (nahe Bremen) ausgetragen wurde, dem bislang ungeschlagenen Tabellenführer der Nordsee-Oberliga, dem SV Beckdorf, mit 31:34 (16:15).

Die Beckdorfer nahmen dann am Ende mit einem 22:18-Finalsieg über den Ausrichter HSG Schwanewede-Neuenkirchen den Pokal des Niedersächsischen Handballverbandes (HVN) mit. Die Bremer hatten im ersten Halbfinale - etwas unerwartet - den Tabellenführer der Oberliga Ost, den MTV Braunschweig, mit 20:19 rausgeworfen.

Northeimer HC - SV Beckdorf 31:34 (16:15). Entgegen der Ankündigung liefen in Schwanewede auch die angeschlagenen Northeimer Tim Gerstmann und Paul-Marten Seekamp auf, die eigentlich für das Oberliga-Spitzenspiel am kommenden Samstag beim MTV Braunschweig geschont werden sollten. Ihr Einsatz sollte sich bezahlt machen.

„Die Mannschaft hat in der 5:1 Deckung ebenso diszipliniert gespielt wie im Angriff“, sagte nach dem Abpfiff Co-Trainer Jens Schuboth, der diesmal das Team betreute. Der Lohn war die knappe Pausenführung zur. Nach dem Seitenwechsel lief es dann aber für die Northeimer nicht mehr so gut. Nach dem 22:28-Rückstand kämpften sie sich dann allerdings wieder auf 30:31 (55.) heran. Doch es reichte nicht mehr gegen einen Gegner, der in der Oberliga Nordsee den Status einer Übermannschaft genießt. Das Team aus Weser-Ems schaukelte die Partie sicher heim.

Schuboth war mit der Leistung seines Teams dennoch zufrieden. „Die Mannschaft hat sehr konzentriert gespielt“, zollte er ihr Lob. Eine gute Leistung bescheinigte er dem noch 20jährigen Torwart Lennart Gobrecht, der die kompletten 60 Minuten durchspielte, und dem A-Jugendlichen Mark Bode, der sich einmal in die Torschützenliste eintrug.. Erfolgreichster Northeimer Werfer war mit neun Toren Außen Christian Stöpler. Neben diesen beiden trugen sich auch alle anderen Feldspieler in die Torschützenliste ein.

Northeimer HC:  Pförtner, Gobrecht - Friedrichs 3, Lapschies 2, Lange 2, Seekamp 2, Falkenhain 4, Dewald 2, Stöpler 9, Henniges 2, Gerstmann 4, Bode 1. (zhp)

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