Handball-Oberliga Männer: Northeim gewinnt gegen Großenheidorn mit 28:22

Siegreich in die Osterpause

Hier ist Endstation! Zwei Gästeakteure stoppen hier Northeims Paul-Marten Seekamp gemeinsam. Der Rückraumspieler und sein Northeimer HC gewannen die Partie am Sonntag gegen Großenheidorn dennoch mit 28:22. Foto: zhp

Northeim. Mit einer Energieleistung haben die Oberliga-Handballer des Northeimer HC am Sonntag ihr Heimspiel gegen den MTV Großenheidorn mit 28:22 (14:13) gewonnen. Mit vier Punkten Abstand bleibt der NHC hinter Spitzenreiter MTV Braunschweig weiterhin Zweiter.

Die nun anstehende Osterpause bis zum Gastspiel am 9. April in Braunschweig kann das Team auf jeden Fall brauchen. Gegen Großenheidorn wurde erneut offensichtlich, dass der Truppe bereits eine lange Saison in den Knochen steckt und zudem die vielen verletzungsbedingten Ausfälle nur schwer zu kompensieren sind.

So musste Timo Effler aus der Reserve aushelfen. Und auch der A-Jugendliche Marc Bode kam zu seinem ersten Oberliga-Einsatz, den er gleich mit einem Tor krönte. Effler war vor allem in der Deckung eine echte Hilfe. Und was die Deckung durchließ, rettete oft Torwart Marcel Armgart, der im Laufe des Spiels richtiggehend warm geworfen wurde.

Zunächst blieb in der hart umkämpften Partie alles offen. Über 6:6 (11.) und 10:10 (21.) rettete der NHC eine knappe 14:13-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel gab es zunächst leichte Vorteile für den Gast. Doch nach dem 14:16-Rückstand des NHC (37.) traf Jan-Niklas Falkenhain mit einem Doppelschlag erst zum 16:16-Ausgleich und auch noch zur 17:16-Führung (40.). Zehn Minuten später lag die Heimsieben 22:18 (50.) in Front. Damit war dem MTV der Schneid abgekauft.

Böses Foul an Seekamp

Eine unschöne Szene gab es in der 54. Minute, als ein Gästeakteur Northeims bestens aufgelegten Spielmacher Paul-Marten Seekamp im Rücken der Schiedsrichter brutal zu Boden stieß. Weil diese nichts gesehen hatten, ahndeten sie dieses vorsätzliche Foul natürlich auch nicht - sehr zur Verärgerung von Northeims Trainer Carsten Barnkothe.

Doch am letztlich hoch verdienten Sieg seines NHC änderte dieser Ausraster auch nichts mehr. Der Trainer freute sich nach den 60 Minuten über das Ergebnis: „Die Umstellungen - erst in der Abwehr, dann im Angriff - haben die gewünschten Erfolge gebracht“, sagte er zufrieden.

NHC: Armgart, Gobrecht, Pförtner - Meyer 3, Friedrichs 2, Schnitt, Lapschies 1, Lange 4, Seekamp 3, T. Effler 2, Falkenhain 6/2, Stöpler 4, Dewald 1, Henniges 1, Bode 1. (zhp)

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