Handball-Oberliga Männer: Northeim nach 35:31 in Hameln weiter dran an Braunschweig

NHC stark im Spitzenspiel

Fast ununterbrochen gefordert: Der NHC feierte in Hameln mit nur neun Feldspielern einen 35:31-Erfolg. Tim Gerstmann (am Ball) spielte fast durch und erzielte sieben Tore. Archivfoto: zhp

Hameln. Die Handball-Oberliga-Männer des Northeimer HC haben dank eine starken kämpferischen Leistung das Spitzenspiel beim VfL Hameln mit 35:31 (16:16) gewonnen. Da Spitzenreiter MTV Braunschweig einen souveränen 35:25-Sieg bei der HSG Nienburg landete, bleibt der NHC dem Tabellenführer weiter mit drei Punkten Abstand auf den Fersen.

Northeims Trainer Carsten Barnkothe war nach dem Sieg völlig begeistert. „Eine Wahnsinnsleistung gegen diesen schweren Gegner“, sagte er nach dem Spiel. „Ich muss der gesamten Mannschaft ein riesiges Kompliment machen.“

Dabei standen die Sterne gar nicht so günstig für den NHC. In letzter Minute zogen Jannis Meyer und Ersatzmann Kai Strupeit ihre Spielzusagen zurück. „Sie haben sich krank melden müssen“, bedauerte Barnkothe, der auch schon auf Leon Schnitt wegen Urlaubs verzichten musste.

So fuhr der NHC mit nur neun Feldspielern und zwei Torhütern an die Weser. In der ersten Hälfte blieb die Partie offen. Nach dem 7:7 (10. Minute) gerieten die Südniedersachsen mit 10:12 (20.) in Rückstand, konterten aber und gingen über eine 15:14-Führung (25.) mit einem 16:16 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel lief es dann besser. Beim Stand von 25:21 (42.) lag der NHC erstmals mit vier Toren vorne. Eine Schwächephase führte jedoch dazu, dass die Northeimer plötzlich mit 25:26 (48.) zurück lagen. Der Trainer nahm eine Auszeit und stellte die Mannschaft neu ein – mit Erfolg! Nach dem 30:30-Ausgleich (55.) machte der NHC schließlich mit dem Zwischenspurt zum 34:30 kurzen Prozess.

Großen Anteil am Sieg hatte Jan-Niklas Falkenhain auf Rückraum links mit einer traumhaften Trefferquote: 14 Versuche führten zu elf Treffern. Barnkothe: „Hut ab!“ Noch ein Tor mehr erzielte der pfeilschnelle Außen Christian Stöpler. Mit einer tollen Leistung warteten auch die beiden Rückraumspieler Tim Gerstmann und Paul-Marten Seekamp auf, die wegen des schmalen Kaders fast komplett durchspielten.

Northeimer HC: Armgart, Pförtner – Friedrichs, Lapschies, Lange 1, Seekamp 3, Gerstmann 7, Falkenhain 11/4, Dewald 1, Stöpler 12/3, Henniges. (zhp)

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