Handball-Oberliga Männer: Burgdorf III kommt am Sonntag nach Northeim

Ein starker Aufsteiger

Kein Durchkommen: Ein hartes Stück Arbeit wartet am Sonntag mit dem TSV Burgdorf III auf den Northeimer HC mit Paul-Marten Seekamp und Kai Kühn (rechts). So leicht wie zuletzt beim 33:20 gegen Soltau wird es vermutlich nicht. Archivfoto: zhp

Northeim. Vor der zweiwöchigen Punktspielpause aufgrund der Herbstferien dürfen die Oberliga-Handballer des Northeimer HC nochmal daheim ran. Zu Gast in der Schuhwallhalle ist am Sonntag ab 17 Uhr der starke Aufsteiger TSV Burgdorf III.

Der Gegner

Spitzenreiter Northeim muss sich wohl auf einen Gegner einstellen, der verstärkt mit einigen Jungs aus dem Burgdorfer Drittliga-Team und der A-Jugend, die Bundesliga spielt, aufläuft. Beide sind Sonntag nicht im Einsatz.

Wie gut ihr Spiel auch auswärts sein kann, hat die TSV-Dritte bei ihren Auswärtserfolgen in Großenheidorn (25:20) und bei der HSG Schaumburg (29:26) gezeigt. Daheim putzte sie bereits Wittingen von der Platte (43:27). Gegen die HSG Nienburg, die wie der NHC erst einen Minuszähler hat, verlor Burgdorf jedoch 23:27.

Ein Nationalspieler

Dreh- und Angelpunkt des Burgdorfer Spiels ist der 42 Jahre alte Spielertrainer Andrius Stelmokas. Der Kreisläufer hat 124 Partien für die litauische Nationalmannschaft bestritten und spielte in der 1. Liga bereits für die Füchse Berlin, Göppingen und Hannover-Burgdorf I. In der Region gab er im Jahr 2011 ein kurzes Gastspiel bei der TG Münden. Gegen Schaumburg war er zuletzt mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze seiner Mannschaft.

60 Minuten Vollgas

„Burgdorf werden wir nur bezwingen können, wenn wir über die kompletten 60 Minuten Vollgas geben“, vermutet Northeims Trainer Carsten Barnkothe. Er hofft, dass Jannes Meyer am Sonntag eine ähnliche gute Leistung abrufen kann, wie er das beispielsweise beim Derbysieg über Duderstadt getan hat. „Jannes kann jetzt zum Führungsspieler werden“, sagt sein Coach.

Schlechte Vorzeichen

Zum Bedauern von Barnkothe konnte die Mannschaft in dieser Woche nur unzureichend trainieren. Jannes Haberecht, Kai Kühn und Kai Strupeit pflegten ihre Verletzungen, Philipp Güthers war beruflich verhindert. Schlimm hat es Sören Lange erwischt. Der 22-jährige Lehramtsstudent hat sich offenbar einen Riss der Beugesehne des großen Zehs zugezogen und wird voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen. Nicht zur Verfügung steht Sonntag auch Torhüter Sönke Pförtner. (zhp)

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