Handball-Oberliga Männer: Die HSG Plesse-Hardenberg muss Samstag nach Großenheidorn

Der Startschuss fällt beim Spitzenreiter

Nörten / Bovenden. Viel schwieriger hätte der Jahresauftakt für die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg kaum ausfallen können: Sie müssen am Samstag ab 19 Uhr beim souveränen Tabellenführer MTV Großenheidorn antreten.

Auf der anderen Seite hat die Truppe von Trainer Dietmar Böning-Grebe jedoch auch absolut nichts zu verlieren. „Wir gehen ganz entspannt in die Partie“, sieht der Coach der Aufgabe gelassen entgegen. Der Tabellenführer hat eine beeindruckende Bilanz aufzuweisen: zehn Siege bei nur einer Niederlage (31:32 beim starken Aufsteiger Söhre). Die Hermann-Brüder bilden die wohl stärkste linke Seite der Oberliga: Rückraumspieler Niklas traf in elf Partien 100 Mal (davon 36 Mal vom Punkt), Linksaußen Till 71 Mal ohne jeden Siebenmeter.

Das Burgenteam spielte erst zwei Mal gegen den MTV - und verlor jeweils knapp: 35:36 im Hinrunden- und 31:32 im Rückrundenspiel der vorigen Saison. Böning-Grebe: „Das waren durchaus Spiele auf Augenhöhe.“

Für Plesses Kader kam die Weihnachtpause zur rechten Zeit. Eike Gloth und Marvin Grobe werden nun wieder dabei sein, Jan-Niklas Falkenhain ist ins Mannschaftstraining eingestiegen. Um über noch mehr Alternativen zu verfügen, will Böning-Grebe es für den Rest der Saison dabei belassen, Kreisläufer Sebastian Herrig im Rückraum einzusetzen. Am Kreis habe er schließlich mit Hauke Lapschies, Maik Meyer und nötigenfalls Jonas Smidt ausreichend Alternativen.

Die einzige offene Frage für Samstag ist, ob der zuletzt stark auftrumpfende Christian Brand rechtzeitig aus seinem Skiurlaub zurückkehren kann. Mit ihm stiegen jedenfalls die Chancen, die augenblickliche Serie (vier Punkte aus den letzten beiden Spielen) auszubauen. (zdz)

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