Südniedersachsenderby in der Oberliga

Hofft auch in Duderstadt auf so viel Platz beim Torwurf: Mündens Kreisläufer Georg Mendisch. Im Hintergrund Johannes Oppermann. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. Es ist zwar kein Spitzenspiel, aber das Südniedersachsenderby der Handball-Oberliga zwischen dem Tabellensiebten TV Jahn Duderstadt und dem Achten TG Münden (Freitag, 20 Uhr) dürfte einiges bereithalten.

Hann. Münden. Noch einmal wollen sie in Duderstadt nicht so gedemütigt werden - Vor 14 Tagen ging der TV Jahn im Heimspiel gegen Nachbar Rosdorf/Grone mit 11:25 unter. 600 Zuschauer, soweit sie den Eichsfeldern die Daumen drückten, waren bedient. In diesem Resultat sieht TG Mündens Trainer Frank Janotta den Grund, warum es für seine Mannschaft bei ihrem ersten Südniedersachsenderby der Saison besonders schwer wird.

„Duderstadt wird hochmotiviert sein und alles versuchen, um diese Schmach auszubügeln“, erwartet Janotta kämpferische Gastgeber. Die liegen nach ihrem Traumstart zu Saisonbeginn (drei Siege) mittlerweile in Reichweite der TG. Mit einem Erfolg in der Halle „Auf der Klappe“ würde die TG am Tabellensiebten vorbeiziehen. Doch nicht nur TG-Kapitän Jann Rentsch mahnt zur Vorsicht. „Wir wissen unseren hohen Heimsieg gegen Wittingen schon einzuschätzen“, ist der 29-Jährige sicher, dass sein Team nach dem Schützenfest gegen den recht schwachen Aufsteiger nicht abhebt. Allerdings: Im Falle eines Sieges in Duderstadt könnte die TG sogar in die obere Tabellenregion vorstoßen. Denn es folgen gleich drei Heimspiele am Stück, nachdem die geplante Auswärtspartie gegen Helmstedt nun auch nach Münden verlegt worden ist.

Frank Janotta ist der Überzeugung, dass es ein enges Spiel wird, bei dem die Tagesform entscheide. „Den größeren Druck sehe ich allerdings auf Duderstädter Seite, speziell nach dem Spiel gegen Rosdorf“, meint der Gästetrainer. Davon will Jahn-Manager Ekkehard Loest nichts wissen. Schon gar nicht von der Annahme, dass sein französischer Trainer Christian Caillat (40), einst Bundesligaspieler unter anderem in Berlin und bei den Rhein-Neckar Löwen, im Falle einer neuerlichen Niederlage in die Kritik geraten würde. „Wir sind froh, über einen solchen Trainer. Wir wollen mit ihm einen guten Mittelfeldplatz belegen“, sagt Ekkehard Loest.

Loest sieht Schwächung

Eine deutliche Schwächung sieht er in den Ausfällen von Spielmacher Justin Brand und Matthias Heim. „Wir blasen deswegen aber kein Trübsal. Den Qualitätsverlust müssen wir mit den Zuschauern ausgleichen“, so Loest.

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