TG Münden trotz erfolgreichem Start im Spiel gegen Großenheidorn Außenseiter

Tabellenführer kommt

Wieder an Bord: Lukas Michalke bildet zusammen mit dem genesenen Daniel Lieberknecht die rechte Außenbahn der TG. Foto: Schröter

Hann. Münden. Im letzten Spiel der Hinrunde bekommen die Oberliga-Handballer der TG Münden noch einmal einen ganz dicken Brocken vorgesetzt. Zu Gast in der Gymnasiumshalle ist am Samstag ab 19.15 Uhr kein Geringerer als der souveräne Tabellenführer und Titelaspirant Nummer eins, der MTV Großenheidorn.

Nach dem tollen Jahresauftakt mit dem unerwarteten 30:26-Erfolg beim TSV Burgdorf III könnte die Stimmung im Mündener Lager kaum besser sein. „Das war vor allem kämpferisch eine ganz starke Vorstellung und hat gezeigt, zu was die Jungs in der Lage sind“, ist Trainer Matthias Linke immer noch stolz auf seine Mannschaft. Dass man gegen Großenheidorn dennoch als klarer Außenseiter ins Rennen geht, daran hat auch Linke keinen Zweifel. „Der MTV spielt bislang eine herausragende Saison und wird hier sicher mit ganz breiter Brust auftreten“, sagt er.

Elf Siegen steht beim Spitzenreiter bislang nur eine einzige Niederlage gegenüber (31:32 in Söhre). 400 geworfene Tore bedeuten einen überragenden Schnitt von 33,3 pro Spiel und sind der Spitzenwert der Liga (zum Vergleich: Die TG bringt es mit 308 Toren gerade mal auf einen Schnitt von 25,6). Gefährlichster Werfer des MTV (und mit 110 Toren gleichzeitig Spitzenreiter der Torjägerliste) ist Rückraumspieler Niklas Hermann. Dessen Bruder Till hat als zweitbester MTV-Schütze mit 68 Toren beinahe so oft getroffen wie der beste TG-Werfer Nico Backs (74).

Das alles sind jedoch nur Zahlen. „Wenn es uns gelingt, den Schwung und das gute Gefühl aus dem Burgdorf-Spiel mitzunehmen und an diese Leistung anzuknüpfen, dann können wir sicher auch Großenheidorn ärgern“, gibt sich Matthias Linke selbstbewusst. „Allerdings müssen wir dafür auch die Fehler abstellen, die wir trotz des Sieges gemacht haben“, sagt er. Dazu zählten die streckenweise fehlende Abstimmung in der Abwehr sowie der wiederholt zu überhastete Abschluss im Angriff. Personell kann Linke nahezu aus dem Vollen schöpfen. Mit von der Partie ist auch wieder der in Burgdorf verhinderte Lukas Michalke, sodass auch die rechte Außenbahn wieder doppelt besetzt ist. (per)

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