Handball-Oberliga Männer: Rosdorf-Grone erwartet Spitzenreiter MTV Braunschweig

Topspiel gegen Tabellenführer

Mit 124 Treffern Fünfter der Oberliga-Torschützenliste: Rosdorfs Marlon Krebs, hier am Ball gegen Nienburgs Sebastian Nülle. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Es wird das Topspiel schlechthin: Am Samstag (18.30 Uhr) trifft die HG Rosdorf-Grone in der Handball-Oberliga der Männer auf den MTV Braunschweig. Oder in Zahlen ausgedrückt: Der Dritte hat den Ersten zu Gast. Die Braunschweiger führen die Tabelle souverän mit fünf Punkten Vorsprung vor Drittliga-Absteiger Northeim an. Das Hinspiel hatte das Team von Ex-Bundesliga-Trainer Volker Mudrow mit 28:23 für sich entschieden. Dass die HGer nun auf die Revanche aus sind, versteht sich von selbst.

Die Bilanzen für beide Mannschaften aus den vergangenen Spielen können sich sehen lassen. Rosdorf holte aus den letzten neun Spielen acht Siege, verlor nur in Hameln. Der MTV verbuchte zuletzt sieben Siege in Serie und verlor erst ein einziges Spiel mit 32:33 ausgerechnet bei Aufsteiger und Oberliga-Rückkehrer Barsinghausen. Dazu gab es ein 22:22 in Hameln. Nur drei Minuspunkte – eine Klasseleistung des Aufsteigers aus der Landesliga! Auswärts gewann das Mudrow-Team acht von zehn Partien. Zudem hat es die meisten Tore erzielt (682, Schnitt 32,5 pro Partie) und die wenigsten kassiert (489, Schnitt 23,3). Auch dies beeindruckende Zahlen, die die Rosdorfern aber mit ihrer schier unglaublichen Heimstärke kontern: 26 Mal blieben sie zuhause ungeschlagen. Reißt diese Super-Serie nun gegen das absolute Ausnahmeteam der Handball-Oberliga?

Zu denen, die etwas dagegen haben, zählen Rosdorfs Top-Torschützen Marlon Krebs und Maximilian Zech. Krebs ist mit 124 Treffern Oberliga-Fünfter, Zech liegt mit 119 Toren auf Rang neun. Zwischen ihnen ist Braunschweigs Johannes Krause mit 121 „Buden“ als Siebter platziert; der MTVer Klaas Nikolayzik traf 108 Mal (Rang 16).

„Wir haben aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen, sind top motiviert“, sagt Co-Trainer Lenny Pietsch, der auf eine volle Halle und ein „schönes Spiel“ hofft. Bitter: Jan-Philipp Nass hat sich die Mittelhand gebrochen, fällt mindestens sechs Wochen aus. Nicht ausgeschlossen, dass „stand-by-Linksaußen“ Aaron Frölich wieder einmal einspringt.

Gern spielen möchte auch Torwart Julian Krüger, der sich in Großenheidorn eine Adduktorenzerrung einhandelte. Doch Trainer Weiss, gelernter Physiotherapeut, legte gleich einen Druckverband an, der auch half. Krüger: Ich versuche zu spielen. Ich hoffe, dass das ein geiles Spiel wird.“ (haz/gsd-nh)

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