Handball-Oberliga Männer: Der Northeimer HC empfängt Sonntag ab 17 Uhr den MTV am Schuhwall

Vizemeister Vorsfelde kommt

Guter Auftritt: Bei der ersten Northeimer Saisonniederlage vergangenen Samstag bei der HSG Schaumburg-Nord spielte Tim Gerstmann stark. Nun will er mit seinem Team wieder in die Erfolgsspur zurück. Gast am Sonntag ist Vizemeister Vorsfelde. Archivfoto: zhp

Northeim. Schlagerspiel in der Handball-Oberliga der Männer: Am Sonntag ab 17 Uhr erwartet der Northeimer HC in der Schuhwallhalle den Vorjahres-Vizemeister MTV Vorsfelde. „Wir müssen gewinnen, wenn wir an Tabellenführer Braunschweig dran bleiben wollen“, verdeutlicht Trainer Carsten Barnkothe.

Personell stellt sich die Situation etwas besser dar, als noch bei der 22:25-Niederlage beim Tabellenzweiten Schaumburg-Nord vom vergangenen Wochenende. „Paul-Marten Seekamp wird wieder spielen können. Hinter dem Einsatz der an einem grippalen Infekt leidenden Kai Effler und Stefan Benda steht allerdings noch ein Fragezeichen“, sagt der Coach. Er könnte jedoch bei Bedarf am Sonntag auch auf Spieler aus der Zweiten zurückgreifen.

Weiter ohne Stöpler

Schmerzlich vermissen wird der NHC den nach wie vor gesperrten Christian Stöpler, insbesondere bei den schnellen Gegenstößen, für die der 22-Jährige prädestiniert ist. Denn eben dieses schnelle Gegenstoßspiel könnte ein Schlüssel zum Erfolg gegen Vorsfelde sein. „Co-Trainer Jens Schuboth hat sich das Spiel des MTV bei der 26:35-Niederlage gegen Schaumburg-Nord angesehen und festgestellt, dass die Rückwärtsbewegung nicht unbedingt zu den Stärken unseres Gastes zählt“, sagt Barnkothe.

Doch das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der MTV ausgezeichnet besetzt ist, über eine sehr gute Deckung und einen starken Rückraum verfügt. So gehört beispielsweise Bert Hartfiel zu den besten Torschützen der Liga. Der 26-Jährige kam vom SC Magdeburg und hat dort auch Erstliga-Einsätze absolviert. Eine Magdeburger Vergangenheit hat auch John Michael. Der ist gerade 18 Jahre alt, ein Vorsfelder Junge, und wurde sechs Jahre im Internat des SCM ausgebildet.

Vorsfelde steht von Saisonbeginn an unter Druck, schließlich hat das Team eine Hypothek von acht Minuspunkten mit auf den Weg bekommen. Der letztjährige Vizemeister wollte nach dem Aufstiegsverzicht von Meister Nienburg gern in die 3. Liga, überlegte sich das aus wirtschaftlichen Gründen dann jedoch anders, vergaß aber, sich rechtzeitig beim Verband für die Oberliga anzumelden. Das hätte - bei strenger Regelauslegung - den Absturz in die Regionsoberliga bedeutet. Der HVN stockte die Oberliga aber auf 17 Mannschaften auf, um dem MTV Vorsfelde den Verbleib in dieser Spielklasse zu ermöglichen. Allerdings brummte er dem Verein den besagten Punktabzug auf. (zhp)

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