Handball-Oberliga Männer: Nächster Rückschlag für Plesse vor Duell mit Vorsfelde

Wieder Pause für Falkenhain

Hart: Für Plesses Malte Büttner, hier im Test gegen Baunatal, wartet mit Vorsfelde ein schwerer Gegner. Archivfoto: zje

Nörten / Bovenden. Zum ersten Heimspiel dieser Saison erwarten die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag ab 19.15 Uhr in Bovenden den MTV Vorsfelde.

Das Burgenteam musste zu Wochenbeginn personell den nächsten Tiefschlag verdauen: Nach Kai Effler (Kreuzbandriss) muss nun auch Jan-Niklas Falkenhain mindestens für den Rest des Jahres die Segel streichen. Sein Hausarzt hat ihm wegen der nicht abheilen wollenden Schulterverletzung ein Handballverbot erteilt. Ehe nicht ein erneutes MRT endlich für Klarheit sorgt, wird der Neuzugang des Vorjahres nicht wieder auflaufen.

Da überdies auch Marvin Grobe (ebenfalls Schulter) und Eike Gloth (Urlaub) ausfallen, stellt sich der HSG-Rückraum für das Duell mit dem Tabellenführer geradezu von selbst auf: Neben Sebastian Schindler, Malte Jetzke und Christian Brand steht als gelernter Rückraumspieler nur noch der junge Malte Büttner zur Verfügung. Für die nötigen Pausen der Rückraumspieler müssen also Spieler aus der ersten Reihe sorgen. Im Vorjahr gelang das vor allem mit Sebastian Herrig mehrfach recht ordentlich. Ob allerdings bei diesen personellen Engpässen gegen die favorisierten Gäste viel auszurichten sein wird, ist ungewiss.

Der MTV Vorsfelde verlor zwar nach der Saison 16/17 mit Yannik Schilling und Marius Thiel gut 300 Tore, doch das ihn dies geschwächt haben sollte, widerlegte er zum Auftakt. Beim 33:25 über Vizemeister VfL Hameln fegte der Vorjahresdritte die stärkste Abwehr der vergangenen Spielzeit förmlich aus der Halle. Trainer Jürgen Thiele will diesen Auftaktsieg zwar nicht überbewerten („Ich gebe allen Teams vier oder fünf Spiele. Dann erst wird sich zeigen, wer wie stark ist.“), doch eine Duftmarke setzte seine Sieben zum Saisonauftakt schon.

HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe weiß, dass die Trauben hoch hängen, dennoch will er das Heimrecht nutzen, um für eine Überraschung zu sorgen: „Unser Publikum wird wie ein zusätzlicher Spieler sein.“ Um Zählbares einzufahren, müsse sein Team in der Abwehr die Leistung von Nienburg wiederholen. (zdz)

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