Handball-Oberliga der Männer: Münden erwartet Duderstadt / Rosdorf-Grone in Lehrte

Wilfer-Debüt steigt in Münden

Jahn-Debüt in Münden: Trainer Jens Wilfer. Foto: zys

Göttingen. Zum Rückrunden-Auftakt steht beim Südniedersachsen-Derby zwischen Münden und Duderstadt das Debüt von Jahns neuem Trainer Jens Wilfer im Blickpunkt. Rosdorf-Grone hat ein weiteres Auswärtsspiel in Lehrte.

TG Münden – TV Jahn Duderstadt (Sa., 19.15 Uhr). „Jetzt geht’s neu los“, sagt der neue Jahn-Coach Jens Wilfer. „Unter Druck stehen beide Mannschaften, aber die TG hat etwas mehr davon, weil sie zuhause spielt.“ Das Heimrecht war jedoch bislang alles andere als ein Vorteil für Viertliga-Rückkehrer Münden, denn in der Gymnasiumsporthalle gab es nur 2:10-Punkte bei nur einem Heimsieg gegen Lehrte (36:30) – eine Chance für die Eichsfelder? Für sie ist es das zweite Derby nach der bitteren Pleite bei der HSG Plesse in Folge. Nach dem 18:18-Zwischenstand in Bovenden brach Jahn fast völlig ein – das war geradezu erschreckend. „Wir müssen die Leerlauf-Phasen erstmal verringern und dann am besten abstellen“, sagt Wilfer. Zuerst hat er am Abwehrverhalten gearbeitet. Wichtig wird in Münden seiner Ansicht nach sein, wie sich die Rückraum-Achsen beider Teams verhalten: Fritsch, Ujvari und Brand bei Duderstadt, Grambow und Wiegräfe bei Münden. Wilfer: „Meine neue Mannschaft hat Potenzial. Es ist noch nicht die Zeit da, die Flinte ins Korn zu werfen.“

Lehrter SV – HG Rosdorf-Grone (Sa., 18.30 Uhr). Einen seiner bisher nur zwei Saisonsiege fuhren die Rosdorfer beim Oberliga-Start gegen die Lehrter ein (26:25). In eigener Halle holte der LSV bisher 9:5-Zähler und damit den Löwenanteil der insgesamt 11:15-Punkte. Wenn die HGer (4:22 den derzeit letzten Platz verlassen wollen, sind weitere Siege jetzt dringend nötig. Schon zum drittletzten Rang (Münden, 8:18) mussten sie bereits abreißen lassen. Zu allem Überfluss ist auch Trainer Lenny Pietsch noch erkältet, ebenso seine Nachwuchsspieler Hornig und Knorr. Bohnhoff zwickt die Wade, Einsatz offen. Pietsch sieht den Saisonauftaktsieg gegen Lehrte als Mutmacher: „Wir fahren mit einem guten Gefühl da hin, müssen sehen, dass wir statt 30 Gegentoren mal nur 25 kriegen.“ (haz/gsd)

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