Tabellenvorletzter der Handball-Oberliga am Samstagabend in Münden zu Gast / Neuzugänge fraglich

TG will gegen Alfeld nachlegen

Auch er bekommt mittlerweile harte Gegenwehr zu spüren: Mündens Neuzugang Ivan Stajic (rechts), der hier trotz eines Angriffs durch Valentin Horstmann (SG Börde) den Ball weiterspielen kann. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. Der Anfang ist gemacht, jetzt müssen die Oberliga-Handballer der TG Münden ihre weiteren Pflichten erfüllen. Alfeld, Nienburg und Wittingen heißen die nächsten Gegner. Besonders der Tabellenvorletzte aus Alfeld, der am Samstag in der Gymnasiumshalle gastiert (19.15 Uhr), sollte als schlagbar gelten. Allerdings hat der SVA personell überraschend nachgerüstet.

SVA-Geschäftsführer Nicky Schuboth gab die Verpflichtung von zwei neuen Spielern bekannt. Ab sofort verstärken die Rückraumspieler Laszlo Gelencser (31) und Mihaly Toth (24) das Team. Trainer Marcus Schiech hofft, dass beide schnell spielberechtigt werden. Am vergangenen Wochenende, bei der 20:34-Niederlage in Braunschweig, stand die Freigabe aus Ungarn noch aus.

Mündens Trainer Markus Piszczan will sich von dieser Meldung aber nicht beeindrucken lassen. „Wir nehmen alle Gegner, wie sie kommen“, meint er lakonisch. Immerhin müsse seine Mannschaft nur an die erste Halbzeit vom letztlich ungefährdeten Heimsieg gegen Soltau anknüpfen und man wäre für viele Teams in der Oberliga ein starker Gegner.

Mit dem zweiten Heimsieg in Folge könnte Münden zum ersten Mal seit dem achten Spieltag Ende Oktober das Tabellenende verlassen. Die bessere Tordifferenz würde den Schritt, der psychologisch wichtig sein könnte, ermöglichen. „Wir sollten in der Lage sein, Alfeld zu schlagen“, meint Piszczan und kann bei der Aufgabe vermutlich auf seinen kompletten Kader setzen. Bei den Gästen fiel zuletzt besonders die Verletzung von Torjäger Sievers negativ ins Gewicht. Er hatte im Hinspiel der TG große Sorgen bereitet. Alfeld gewann damals mit 26:23. Unter anderem auch dank einer starken Torhüterleistung des drittligaerfahrenen Istvan Kallai.

Was die TG auf jeden Fall im Vergleich zum Spiel gegen Soltau abstellen muss, sind die vielen frei vergebenen Chancen. Verworfene Konter sollten am Samstag, wenn die TG wieder auf große Unterstützung in der Gymnasiumshalle hofft, nicht passieren. (mbr)

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