Handball-Oberliga Männer: Northeim gewinnt gegen TG Münden mit 27:23 / Schwache Leistung der Gastgeber nach der Pause

NHC zittert sich zum Erfolg über das Schlusslicht

Pflichtsieg gegen das Schlusslicht: Der NHC um Christian Stöpler (Nr. 93) zitterte sich gegen die TG Münden um Jendrik Janotta (li.) zu einem 27:23-Erfolg. Foto: zhp

Northeim. Die Oberliga-Handballer des Northeimer HC haben erwartungsgemäß das Südniedersachsen-Derby gegen Schlusslicht TG Münden mit 27:23 (17:10) gewonnen. Rund 200 Zuschauer in der Schuhwallhalle sahen allerdings ein Spiel, in dem der Favorit in der zweiten Halbzeit gegen einen um jeden Ball kämpfenden Gegner sichtlich Mühe hatte.

„Bis zum 19:10 (33.) hatten wir alles im Griff, dann haben wir das Spiel mehr oder weniger eingestellt. Es war mir klar, dass wir uns gegen Münden schwer tun“, sagte Northeims Trainer Carsten Barnkothe über den Sieg.

Mündens Coach Markus Piszczan, der die TG erstmals an der Außenlinie betreute, sagte: „Die erste Halbzeit ging an Northeim, die zweite an uns. Wie erwartet, ist den Northeimern in der zweiten Halbzeit die Puste ausgegangen. Meine Mannschaft hat bis zuletzt gekämpft.“

Die Northeimer übernahmen schnell das Kommando – unterstützt von Mündener Schwächen. So semmelte Christian Grambow gleich in der 7. Minute beim Stand von 4:2 einen Siebenmeter am Tor von NHC-Keeper Sönke Pförtner vorbei. Den Fehler machte er zwar mit dem Anschlusstreffer zum 3:4 (8.) gleich wieder gut, aber Northeim ließ sich davon nicht aufhalten. Bis zur Pause baute der NHC seine Führung auf 17:10 aus. 23 Sekunden vor dem Abpfiff hätte Mündens Grambow noch einmal die Möglichkeit gehabt, per Siebenmeter zu verkürzen, er scheiterte jedoch an Northeims stark reagierenden Torhüter Pförtner.

Nach dem Seitenwechsel brach Northeim ein. Bis zur 45. Minute gelangen dem NHC-Angriff nur magere vier Treffer zum 21:17 (45.)-Zwischenstand. Auch deshalb, weil sich das Fehlen von Tim Gerstmann bemerkbar machte. „Mit meinen Rückenschmerzen, die ich mir im Spiel gegen Braunschweig zugezogen habe, ging es in der zweiten Halbzeit nicht mehr“, sagte Gerstmann hinterher.

Die Gastgeber waren aber clever genug, den Sieg über die Zeit zu retten. Hilfreich dabei, dass die Gäste zu sehr auf Einzelaktionen setzten, statt den Ball laufen zu lassen. Erfolgreichster Northeimer Torschütze war Sören Lange mit acht Treffern.

Northeimer HC: Pförtner, Armbrecht, Gobrecht – Meyer 6, Friedrichs 1, Lapschies, Lange 8/4, Seekamp 3, Gerstmann 2, Falkenhain 4, Dewald, Stöpler 3/1, Henniges, Zech.

TG Münden: Voß, Gerland - Oppermann, Hohmann 1, Prinz 1, Bolse 3, Grambow 4, Endig 3/3, Michalke 4, Backs 5/1, Janotta 2, Rentsch, Gerland. (zhp)

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