Handball-Oberliga Männer: 39:24-Sieg gegen Soltau / Seit 3. April 2014 ungeschlagen

HG zuhause eine Macht

Erfolgreich: Rosdorfs Mathis Ruck überwindet Soltaus Julian Lehmberg mit einem seiner typischen Drehwürfe aus dem Handgelenk. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Mit einem überzeugenden und überdeutlichen 39:24 (17:10)-Sieg gegen den völlig überforderten MTV Soltau hat sich die HG Rosdorf-Grone auf den dritten Tabellenplatz in der Handball-Oberliga vorgeschoben. Seit nunmehr 21 Spielen ist das Team von Trainer Gernot Weiss seit dem 3. April 2014 zuhause ungeschlagen.

„Ich bin zufrieden“, meinte Weiss nach dem Schlusspfiff lapidar, wollte diesen Erfolg indes nicht zu hochhängen. „Der Druck des Gewinnens war ja schon durch unsere frühe hohe Führung raus“, sagte HG-Rückraumspieler Hubertus Brandes, den Weiss in der zweiten Halbzeit schonte und nun noch sporadisch einsetzte.

Schnell war klar, dass es für die Gastgeber ein entspannender Samstagabend werden würde. Bereits nach acht Minuten hatten die Rosdorfer bei einer 7:2-Führung die Signale auf Sieg gestellt gegen einen Gegner, der die Schauspielerei häufig überstrapazierte und an Harmlosigkeit im spielerischen Vermögen kaum zu überbieten war.

Kreisläufer Menn stark

Im Gefühl des sicheren Sieges ließen es die Rosdorfer indes Anfang der zweiten Halbzeit ein wenig schleifen, so dass die Soltauer auf 12:17 etwas verkürzen konnten. In der Folgezeit aber machten die Rosdorfer wieder ernst, das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff lief fast nahtlos, und immer wieder wurde Daniel Menn am gegnerischen Kreis hervorragend angespielt. Der lange HG-Kreisläufer brachte es so auf sieben Treffer.

Der Beginn des Spiels gehörte gleichwohl Rechtsaußen Mathis Ruck, der von den ersten sieben Treffern seiner Mannschaft allein fünf erzielte. Und gegen die Gewaltwürfe von Maximilian Zech und Marlon Krebs war kein Kraut gewachsen. Erfreulich aber auch, dass sich alle HG-Spieler in die Torliste eintragen konnten, Weiss munter durchwechseln konnte. Überragend auch die beiden Rosdorfer Keeper Julian Krüger in der ersten und Daniel Ziegler in der zweiten Halbzeit.

40. Tor langte nicht ganz

„Es ist dann bei einer zeitweise so hohen Führung schwer, über 60 Minuten lang die Spannung zu halten“, meinte Weiss. Erfreulich allerdings, dass sein Team nicht locker ließ und am Ende sogar den 40. Treffer erzielen wollte, indem die HG den Torwart herausnahm und mit Brandes noch einen siebten Feldspieler brachte. Es langte nicht ganz, was am Ende aber allen völlig egal war.

HG: Krüger, Ziegler - Ruck 7, Osei-Bonsu 2, Zech 7/1, Brandes 1, Quanz 1, Krebs 5/1, Menn 7, Bruns 4/1, Naß 1, Avram 1, Warnecke 1, Bohnhoff 2. (gsd)

Von Walter Gleitze

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