Handball-Oberliga Männer: Knappes 32:31 der HG Rosdorf-Grone gegen Helmstedt

Zuhause 23 Mal ungeschlagen

33 gegen 33: Rosdorfs Clemens Warnecke hat abgezogen, Helmstedts Andy Ost (vorn) kommt zu spät und kann den Treffer des Rosdorfers nicht verhindern. Foto: Jelinek/gsd

Rosdorf. War das ein unglaublich intensives Spiel! Beide Mannschaften schenkten sich nichts, am Ende aber hatten die Männer der HG Rosdorf-Grone in der Handball-Oberliga diese Partie gegen die Handballfreunde aus Helmstedt/Büddenstedt knapp mit 32:31 (16:15) für sich entschieden. Damit blieben die Rosdorfer auch im 23. Heimspiel saisonübergreifend zum 23. Mal ungeschlagen und schließen dieses Jahr auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz ab, mit dem sich auch Trainer Gernot Weiss sehr zufrieden zeigte.

Bis zur 41. Minute war es keinem Team in dieser zeitweise sehr hart geführten Begegnung gelungen, sich auf mehr als zwei Treffer abzusetzen. Vielmehr stand dieses Spiel bis dahin und allerdings auch noch bis zum Schlusspfiff auf des Messers Schneide, ehe es den Gastgebern erstmals gelang, sich beim 24:21 auf drei Tore abzusetzen. Doch die Gäste ließen nicht locker, konnten weiterhin beim 23:25 oder 24:26 und später beim 30:31 den Anschluss halten, weil Marlon Krebs, der zuvor zwei Strafwürfe sicher verwandelt hatte, beim 31:29 patzte und mit seinem dritten Strafwurf an Helmstedts Keeper Benjamin Busk scheiterte. „Das nehme ich auf meine Kappe, dass es noch einmal unnötig spannend wurde“, meinte der HG-Rückraumspieler.

Rosdorf zeigt Charakter

Das gleiche Schicksal ereilte Mathis Ruck, der beim Stande von 31:30 ebenfalls mit einem Strafwurf in Schneider seinen Meister fand. So musste es Hubertus Brandes mit einer Einzelleistung richten im Spiel eins gegen eins und das vorentscheidende 32:30 erzielen. Ein unrühmliches Ende nahm diese Partie mit der Roten Karte für Christoph Frank, der den Ball dem HG-Rückraumspieler Maximilian Zech ins Gesicht drückte.

„Wir wussten, dass Helmstedt ein taktisch sehr gutes Team hat. Wir haben aber in den entscheidenden Phasen Charakter gezeigt, sehr stark gefightet und auch sehr gut gespielt“, meinte der rundum zufriedene HG-Trainer, der sich sicher war, dass sein Team ein solch knappes Match in der vergangenen Saison noch verloren hätte.

HG: Krüger, Ziegler – Ruck 3, Frölich 5, Zech 5, Brandes 6, Quanz 1, Krebs 6/3, Menn 3, Bruns, Avram 1, Warnecke 2, Bohnhoff. (wg/gsd)

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