Handball-Oberliga Frauen: Rosdorf entscheidet Abstiegskampf mit

Abschied mit Brisanz

Zum letzten Mal für die HG im Einsatz: Anastasia Lucenko (Mitte, hier im Derby gegen die HSGerinnen Vivien Tischer/2 und Michelle Rösler/18) spiel nächste Saison nicht mehr für Rosdorf. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Letzter Spieltag in der Handball-Oberliga der Frauen. Die HSG Göttingen schließt sie mit dem zweiten Derby in Folge gegen Meister und Nicht-Aufsteiger Plesse-Hardenberg ab. Die Rosdorferinnen sind in Wolfsburg noch mit am Abstiegskampf beteiligt. Unverständlich, dass der letzte Spieltag nicht zeitgleich, sondern am Samstag und Sonntag ausgetragen wird.

HSG Göttingen – HSG Plesse-Hardenberg (Sa., 18 Uhr). Der neue Meister hat nach 6:6-Auswärtspunkten zu Beginn der Saison die vergangenen sechs Auswärtspartien gewonnen, was mit zum Titelgewinn beigetragen hat.

Zur für einen Aufsteiger guten Platzierung der Göttingerinnen hat die fast unglaubliche Heimstärke beigetragen. In der BBS-Halle holte das Team von Trainer Uwe Viebrans stolze 21:3-Punkte, verlor nur am 6. Februar gegen Hildesheim und gab lediglich gegen Northeim einen Zähler ab. Mit einem guten Ergebnis kann das Viebrans-Team seine tolle Premieren-Saison krönen. „Für beide Mannschaften geht es um nichts mehr, deshalb wollen wir nochmal schönen Handball zeigen und uns würdig von unseren Zuschauern verabschieden“, sagt Viebrans. Hinterher will sich die HSG dann mit einer kleinen Feier von der unerwartet guten Saison verabschieden.

VfL Wolfsburg – HG Rosdorf-Grone (So., 17 Uhr). Die HGerinnen müssen sich noch einmal auf eine harte Gegenwehr einstellen, denn der VfL ist selbst als Neunter zumindest theoretisch noch nicht ganz raus aus dem Abstiegskampf, zumal vier Mannschaften absteigen werden. Um sicher zu gehen, müssen die Wolfsburgerinnen unbedingt gewinnen. Trainer Pietsch: „Wir wollen einen vernünftigen Abschluss, wollen uns nichts nachsagen lassen.“

Während Ashausen (bei der Celler Bundesliga-Reserve) schon abgestiegen ist, hat Lüneburg (bei der ebenfalls gefährdeten HSG Hannover-West) und Germania List (beim Dritten HSC) die schlechtesten Karten. Einen der beiden abstiegsgefährdeten hannoverschen Klubs dürfte es aber mindestens erwischen. Vier Absteiger gibt es, weil Hollenstedt (3. Liga Nord) und der MTV Rohrsen (3. Liga Ost) runterkommen und es drei Landesliga-Aufsteiger (Badenstedt II, Zweidorf/Bortfeld und Rosengarten-Buchholz II) gibt. Nachdem Plesse abgelehnt hat, steigen entweder Heidmark oder der HSC (beide 39:11-Punkte) auf. (haz/gsd)

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