Handball-Oberliga der Frauen

Die Abwehr muss stehen

Felix Lambrecht

Nörten / Bovenden. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg stehen vor ihrem ersten Derby in der Saison. Das Burgenteam gastiert am Samstag ab 16.30 Uhr bei der HG Rosdorf-Grone.

Die Region rockt aktuell das niedersächsische Oberhaus. Zwar wird das Klassement von Titelaspirant Hannoverscher SC angeführt, auf den nächsten fünf Plätzen liegen jedoch gleich vier heimische Teams: Northeim, Plesse, Rosdorf sowie Göttingen. Zwei davon treffen nun am Siedlungsweg aufeinander.

Die Favoritenrolle dürfte das Burgenteam zwar nur schwer ablehnen können, Respekt ist aber allemal angesagt. Denn den hat sich der Kontrahent mit drei Siegen aus vier Spielen definitiv verdient. Die Unruhe um den kurzfristigen Abgang von Trainer Frank Mai hat das Team offenbar gut weggesteckt.

„Wir kennen die Mannschaft und wissen was auf uns zukommt“, rechnet Plesses Coach Felix Lambrecht nicht mit den ganz großen Überraschungen, merkt aber an: „Lennart wird sich schon etwas überlegen, um unsere offensive Abwehr zu knacken.“ Gemeint ist Lennart Pietsch, Rosdorfs Interimstrainer.

Der Kader ist komplett

Lambrecht war zwar durchaus angetan von der Vorstellung seiner Schützlinge beim Kantersieg über Aufsteiger Ashausen, eines ist ihm aber nicht verborgen geblieben. „Das war nicht die beste Deckung. Wir müssen sie wieder stabil kriegen.“ Vor allem in der Anfangsphase hatte die gegnerische Kreisläuferin viel zu viel Freiraum.

Eines aber hat der starke Auftritt des Burgenteams deutlich gemacht: Die HSG ist sehr gut und breit aufgestellt. Wenn die Mannschaft ihr Potenzial abruft, kann sie ganz oben mitspielen. Das hat auch damit zu tun, dass man bisher vom Verletzungspech verschont blieb. Für das Derby meldet Plesse erneut: Alle Spielerinnen sind an Bord! Auch Kreisläuferin Yasmin Hemke, die gegen Ashausen noch passen musste, steht wieder im Kader. (zys) Foto: zys

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