3. Handball-Liga Frauen: Kader nimmt langsam Konturen an

Aufbruchstimmung bei der HSG Plesse-Hardenberg

Devi Hille

Nörten / Bovenden. Die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg kommen ihrem großem Traum immer näher.

Nachdem die HSG mittlerweile in die Staffel Ost eingruppiert wurde, vermeldet der Aufsteiger nun mit Devi Hille (20 Jahre/HG Rosdorf-Grone), Jana Kurzbuch (24/Eintracht Baunatal), Charlotte Schob (19/Dransfelder SC) und Alena Breiding (21/TSV Vellmar) vier Neuzugänge für die erste Saison in der 3. Liga.

„Wir sind froh, dass es geklappt hat“, zeigt sich nicht nur Trainer Tim Becker erleichtert. Schließlich stand der Aufstieg lange auf der Kippe. Doch die Zeit der Unsicherheit ist nun vorbei. „Es ist Aufbruchstimmung spürbar. Die Spielerinnen sind hoch motiviert, haben Bock auf die 3. Liga und wollen Gas geben“, berichtet er. Die Herausforderung sei groß, „aber diese Erfahrung wird uns niemand mehr nehmen können.“

Plesses Coach musste auch in der Vorsaison vier Neuzugänge integrieren, schätzt die aktuelle Aufgabe aber noch schwieriger ein, da es sich vornehmlich um Rückraumspielerinnen handelt. „Da müssen wir uns die automatisierten Abläufe erst wieder erarbeiten.“ So wird Rückkehrerin Devi Hille als Linkshänderin vor allem auf der halbrechten Position gebraucht. Gemeinsam mit Annika Hollender soll Alena Breiding das neue Duo auf der Mittelposition bilden. „Die beiden waren in ihren bisherigen Oberligateams Leistungsträgerinnen und werden uns nach vorn bringen“, gibt sich Becker optimistisch. Auch Charlotte Schob ist für den Rückraum vorgesehen. Auf Linksaußen agiert Jana Kurzbuch.

Abgeschlossen ist die Kaderplanung noch nicht. Es laufen noch weitere Gespräche. „Die Neuen haben tolles Entwicklungspotenzial, sind aber durchweg noch recht jung. Es wäre schön, wenn wir noch etwas Erfahrung dazu bekämen. Sowohl altersmäßig, als auch was die Spielklasse angeht.“

Alena Breiding

Die neue Liga bezeichnet Becker rein sportlich gesehen als echtes Brett. Gerade den Teams aus dem Raum Frankfurt und Mainz eilt ein guter Ruf voraus. Dazu kommt mit dem HC Leipzig ein Zwangsabsteiger aus der Bundesliga. „Es wird schwer. Ziel kann es nur sein, zwei Mannschaften hinter uns zu lassen.“ Da hat man bei der HSG in erster Linie die Mitaufsteiger TuS Kriftel und HV Chemnitz auf der Agenda. Mit den Sächsinnen kreuzt man gleich am zweiten Spieltag (erstes Heimspiel am 23. September) die Klingen. „Viel Zeit zum Akklimatisieren haben wir also nicht. Wir brauchen eine gute Vorbereitung, müssen uns schnell einspielen, um früh unser Leistungsvermögen zu erreichen.“

Nach einer ersten Übungseinheit am Dienstag arbeiten die HSG-Spielerinnen in den nächsten drei Wochen selbständig nach individuellen Plänen. Das erste Pflichtspiel wartet am 3./4. September im DHB-Pokal. (zys)

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