Handball-Oberliga Frauen

Aufwärtstrend beim NHC - Abwärtstrend bei der HSG

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Kraftvoller Einsatz: Northeims Alina Lucenko (am Ball) wühlt sich gegen die HSGerinnen Michelle Rösler (links) und Kimberly Schmieding durch. 

Beim Nachholspiel zwischen den Oberliga-Frauen des Northeimer HC und der HSG Göttingen gab es für die abstiegsgefährdeten Gäste keine Trendwende. Mit 25:30 (12:14) verbuchte die HSG in der Schuhwallhalle die siebte Niederlage in Folge und überwintert auf einem Abstiegsplatz. Der NHC verlängerte seinen Höhenflug und klettert im dicht gedrängten Tabellenmittelfeld auf Platz sieben.

Die HSG wollte sich für die hohe 36:42-Heimniederlage gegen Schaumburg rehabilitieren und startete gut. Mit harten Würfen durch die Deckung brachte Janina Schmieding ihr Team in Führung (3:2/6:5/8:6) und profitierte zudem vom robusten Göttinger Angriff. Reihenweise standen die NHC-Spielerinnen im eigenen Abwehrraum: Bei der 9:6-Führung der HSG nach dreizehn Minuten hatte Schmieding bereits fünf Strafwürfe verwandelt.

20 Minuten hielt der Vorsprung der HSG, dann kam die Wende: Zwei technische Fehler der HSG erlaubten den Schwarz-Gelben den Ausgleich (12:12/25.), während sich im Gegenzug NHC-Torfrau Franziska Post steigerte und Tanja Weitemeier die Vorlage für die 13:12-Führung lieferte. Anschließend hielt Post einen Strafwurf von Schmieding, und statt einer komfortablen Führung lag die HSG zur Pause mit 12:14 hinten. „Northeim war im Angriff einfach effektiver: Beim NHC gingen Pfostenwürfe ins Tor, bei uns sprangen sie hinaus. Heute war auch viel Pech dabei“, stellte HSG-Trainer Uwe Viebrans enttäuscht fest.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhte die gut aufgelegte Weitemeier auf 15:12. Juliane Lösky – wieder sehr stark in der Deckung – setzte sich wiederholt am gegnerischen Kreis durch und erzielte in der 39. Minute das 20:16. Weiter ließ die HSG den Gegner jedoch nicht mehr ziehen. Die Göttingerinnen versuchten es oft mit direktem Zug in die NHC-Deckung, sodass Vivien Tischer noch drei Strafwürfe verwandeln konnte. Doch die Schwarz-Gelben hatten die spielerisch besseren Möglichkeiten und spielten den Vorsprung routiniert herunter.

„Entscheidend war die Leistung von Franziska Post Ende der zweiten Halbzeit und eine bessere Deckung in der zweiten Halbzeit. Wir waren anfangs zu passiv, was uns die vielen Strafwürfe eingebracht hat“, stellte NHC-Trainer Carsten Barnkothe die Leistungssteigerung seines Teams in den Vordergrund.  zaj

NHC:Post, Hartlieb – Weitemeier 10, Marie Barnkothe 7, Sina Barnkothe 1, Kühne 7, Aline Barnkothe 2, Peters, Lösky 3, Bergmann, Lucenko, Freckmann.

HSG: Elkenz, Seradj – Tischer 4, Grabowsky, Janina Schmieding 8, Natali Bause, Nadine Bause 2, Schiling, Kimberly Schmieding 6, Meroth, Rösler 3, Albrecht 1, Gräser.

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