Handball-Oberliga Frauen: Barnkothe lässt keine Ausreden gelten

Northeims Trainer verlangt einen Sieg gegen Zweidorf/Bortfeld

Es zählt nur ein Heimsieg: Der Northeimer HC mit Miriam Kelm empfängt am Samstag das Schlusslicht der Liga. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC empfangen am heutigen Samstag ab 19 Uhr den Träger der roten Laterne in der heimischen Schuhwallhalle „Ein Sieg gegen die SG Zweidorf/Bortfeld ist Pflicht“, fordert Trainer Carsten Barnkothe unmissverständlich von seiner Mannschaft.

Diesen doppelten Punktgewinn benötigen die Gastgeberinnen dringend. Denn nur so können sie Anschluss an das breite Tabellenmittelfeld halten. Mit 3:11 Punkten dümpeln sie zurzeit auf dem zwölften Platz herum. Der Hannoversche SC auf dem Rang davor hat bereits 6:8 Punkte verbucht. Zweidorf/Bortfeld hat es allerdings noch schwerer. Die Truppe ist bislang völlig ohne Pluspunkt geblieben.

Die Northeimerinnen jedenfalls wollen nichts anbrennen lassen. Dafür müssen sie allerdings mehr Druck aus dem Rückraum aufbauen und Treffer erzielen. „Wir müssen endlich wieder an die 30-Tore-Marke herankommen, schneller und druckvoller spielen und mehr Durchschlagskraft zeigen“, fordert Barnkothe von seiner Mannschaft.

Hinten hui, vorne pfui

Während der Angriff an seiner Ladehemmung leidet, steht die Deckung eigentlich recht ordentlich. Doch ohne Tore nutzt auch die beste Defensive nichts. Die NHC-Frauen wissen um diese Probleme und arbeiten daran. Den nötigen Ehrgeiz bringen sie sowieso mit. Zum Glück können sie am Samstagabend vollzählig antreten, wenn man die langzeitverletzte Rückraumspielerin Anna Polnau mal ausklammert.

Die Drachen, wie sich die Gäste selbst nennen, hatten mit ihrer jungen Mannschaft unter Trainer Andreas Bremer bislang kein Glück. Der Coach musste vor der Saison sechs Abgänge verkraften und mit sieben Zugängen ein neues Oberliga-Team formieren. Mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 22,8 Jahren fehlt es sicherlich ein wenig an Erfahrung und Konstanz. Selbst gestecktes Saisonziel ist der achte Platz.

Die Northeimerinnen haben trotz ihrer gegenwärtigen Probleme die Favoritenrolle in der Partie inne. Die vermeintliche Überlegenheit sollte sie aber nicht dazu verführen, den Gast aus der Nähe Braunschweigs zu unterschätzen. Im Falle einer Heimniederlage dürfte nicht nur die Stimmung in den Keller sinken. (zhp)

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