Ein neues Trainerduo gibt bei der HSG Plesse-Hardenberg die Kommandos

Nummer eins der Region: Die HSG Plesse mit Julia Herale (rechts, gegen Northeims Tanja Weitemeier) will die gute letzte Saison bestätigen. Archivfoto: zje

Nörten / Bovenden. Seit fünf Wochen bringen sich die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg unter Regie ihres neuen Trainergespanns Tim Becker und Felix Lambrecht für die neue Oberligasaison in Schwung.

Die erste Phase der Vorbereitung sollte Samstag mit einem Test gegen Eintracht Baunatal abgeschlossen werden, doch kurzfristig sagte der Gegner ab.

Bei der Zielsetzung herrscht bei Mannschaft und Trainern Einigkeit. „Wir wollen besser abschneiden als in der vergangenen Serie und um Platz zwei oder drei mitspielen“, erklärt Becker. Das Wort Meisterschaft wird ganz bewusst ausgespart, um nicht unnötig Druck zu erzeugen.

Eingespieltes Team

Bei der Umsetzung kann das Duo auf einen eingespielten Kader zurückgreifen. Die Eigengewächse Celina Kunze und Maike Rombach schnupperten bereits in der Vorsaison Oberligaluft. Das Gespann zwischen den Pfosten erhält Verstärkung durch Corinna Haertel aus der Reserve. Wirklich neu ist eigentlich nur Annika Hollender (Badenstedt).

Für Becker ist die gewachsene Formation ein Vorteil. Man verfüge über einen qualitativ und quantitativ gut besetzten Kader und habe sich daher ganz bewusst gegen weitere Neuzugänge entschieden. „Artur Mikolajczyk hat uns eine funktionierende Mannschaft hinterlassen. So müssen wir nicht von vorn anfangen, sondern nur dort an Schrauben drehen, wo wir noch Potenzial sehen.“ In der Deckung möchte man sich mit einer offensiven 3:2:1-Formation breit aufstellen, um verstärkt ins Tempospiel zu kommen. Im Angriff werden neue Schwerpunkte gesetzt. Statt mit Konzeptionen soll künftig vermehrt in Kleingruppen und mit freiem Spiel agiert werden. „Wir wollen den Spielerinnen Freiheiten geben, um ihre individuellen Stärken auszuspielen“, begründet Becker die Umstellung.

Treu geblieben ist dem Burgenteam das Verletzungspech. Yasmin Hemke, Sarah Strahlke und Celina Kunze plagen noch Blessuren aus der Vorsaison. Bei Tini Bäcker vermutet man einen Bandscheibenvorfall. Anja Becker zog sich einen Bänderriss im Sprunggelenk zu. Annika Hollender wurde gleich in der ersten Trainingseinheit ausgebremst. Nach einer Meniskus-OP befindet sie sich im Aufbau. „So konnten wir noch nicht das machen, was wir geplant hatten“, hadert Becker. Dennoch sammelte er beim 24:12 im ersten Test beim Landesliga-Vize Timmerlah viele positive Eindrücke.

Positiv gestaltet sich auch die Zusammenarbeit mit Felix Lambrecht. Der Co führt die Dienstagseinheit. Donnerstags und freitags leitet man das Training gemeinsam. „So haben wir mehr Möglichkeiten. Das wissen auch die Spielerinnen zu schätzen.“ (zys)

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