Handball-Oberliga Frauen: Besuch aus der Heide

Plesse-Hardenberg trifft auf den Handballverein Lüneburg

Fest im Blick: Yasmin Hemke (am Ball) von der HSG Plesse nimmt das gegnerische Gehäuse ins Visier. Nächster Gegner ist der HV Lüneburg. Archivfoto:  zje

Nörten / Bovenden. Besuch aus der Heide bekommt die HSG Plesse-Hardenberg in der Handball-Oberliga der Frauen. Sonntag ab 17 Uhr gastiert die Vertretung des HV Lüneburg in Nörten.

Die Gäste gehören zu den etablierten Teams des niedersächsischen Oberhauses. Sechs, vier und zwei - das waren die Platzierungen in den vergangenen Jahren. In den bisherigen fünf Duellen mit dem Burgenteam gab es je Heimsiege. Zuletzt ein 18:17 im November für Lüneburg.

Dort musste man nach der Vize-Meisterschaft 2014 einen Neuaufbau starten. Nach den Abgängen zahlreicher Leistungsträgerinnen wurden die ersten beiden Mannschaften zusammengelegt. Der Umbruch in der Heide ist kein einfacher Prozess. Aktuell muss man sich mit Rang elf zufrieden geben.

Alles andere als zufrieden war man im Lager der HSG mit dem Hinspiel. „Das war von beiden Seiten ein schwaches Spiel. Und am Ende hat uns Lüneburg die Punkte geklaut“, erinnert sich Trainer Artur Mikolajczyk, der den kommenden Gegner nur schwer einschätzen kann.

Die Vorbereitung stand unter keinem guten Stern. Der Coach lag selbst unter der Woche mit einer Grippe flach und musste daher umdisponieren.

Ein Teil der Mannschaft suchte das Fitnessstudio auf. Die lädierten Spielerinnen erhielten nach der Doppelbelastung vom vergangenen Wochenende Zeit zur Regeneration. Theresa Rettberg ist gesundheitlich angeschlagen und wird auch am Sonntag passen müssen. Dafür sollen dann die Nachwuchskräfte Celina Kunze und Maike Rombach erneut Oberligaluft schnuppern.

„Wir spielen zuhause und rechnen uns natürlich etwas aus. Schließlich haben wir auch noch etwas gutzumachen“, erklärt Mikolajczyk, der in Hollenstedt ein gutes Spiel seines Teams sah. „Das Handballerische wollen wir mitnehmen und auch jetzt auf die Platte bringen.“ (zys)

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