Handball-Oberliga Frauen: HSG Plesse-Hardenberg trifft am Samstag auf den Hannoverschen SC

Besuch aus der Landeshauptstadt

Zweikampf: Katarina Salam (am Ball) von der HSG Plesse-Hardenberg überspringt ihre Gegenspielerin und setzt zum Torwurf an. Samstag geht es gegen Hannover. Archivfoto:  zje

Nörten / Bovenden. Hohen Besuch bekommen die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg in der Handball-Oberliga. Zum ersten Heimspiel im neuen Jahr macht der Hannoversche SC seine Aufwartung in Bovenden. Anpfiff ist Samstag um 17.30 Uhr.

Ein offenes Duell dürfen die Zuschauer erwarten. Wie schon in den vergangenen beiden Jahren, so finden sich die Kontrahenten auch jetzt im Tabellenmittelfeld wieder. Aus den vier bisherigen Vergleichen kann das Burgenteam eine positive Bilanz ziehen. Dabei steht drei Siegen eine Niederlage gegenüber.

Die Gäste mussten vor dem Saisonstart einige Leistungsträgerinnen ziehen lassen. Die entstandenen Lücken wurden vorwiegend mit Talenten aus den eigenen Reihen geschlossen. Zwar sind die Spitzenteams der Liga noch eine Nummer zu groß, dennoch kann man beim HSC angesichts eines positiven Punktekontos zufrieden sein.

„Hannover hat sicher einen gewissen Anspruch. Sie haben eine junge Mannschaft, die schnellen Handball bevorzugt“, berichtet Artur Mikolajczyk. Der HSG-Trainer stellt auch klar: „Man kann den HSC schlagen. Gerade zu Hause sind die Chancen gut. Und wir werden uns gut vorbereiten.“

Zusätzlichen Auftrieb hat der erste Derbysieg gegen Northeim gegeben. „In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft.“ Mikolajczyk war selbst überrascht, wie schnell seine Schützlinge nach der Spielpause ihren Rhythmus gefunden haben. Eine ähnliche Leistung gilt es nun auch vor heimischer Kulisse zu bringen. Das gilt insbesondere für Carolin Menn. Die Keeperin war mit einer herausragenden Vorstellung eine der Garantinnen für den Derbyerfolg.

Viel Verantwortung liegt weiter auf den Schultern von Julia Herale. Durch den Ausfall von Anja Becker musste sie in Northeim durchspielen. Als wertvolle Alternative erwies sich Franziska Lath. „Sie hat gezeigt, dass sie uns weiterhelfen kann.“ Ihr Mitwirken gegen Hannover ist allerdings noch fraglich. Gleiches gilt für Lisa Sander. Sie saß zuletzt erstmals nach langer Verletzungspause wieder auf der Bank. „Sie ist wieder im Training, wollte ein Zeichen setzen und die Mannschaft auch moralisch unterstützen. Das hat uns gut getan“, lobt Mikolajczyk. (zys)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.