Handball-Oberliga Frauen: Plesse behauptet sich knapp mit 28:26 bei Germania List

Blaues Auge, aber zwei Punkte

List. Die Generalprobe ist geglückt! Eine Woche vor dem Gipfeltreffen mit dem Hannoverschen SC verteidigten die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg mit einem 28:26 (15:15)-Erfolg beim SC Germania List die Tabellenführung in der Handball-Oberliga.

„Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Aber nur 30 Minuten richtig guter Handball werden in den nächsten beiden Spielen definitiv nicht reichen“, kommentierte Tim Becker den Arbeitssieg seiner Schützlinge in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Dort kam der Tabellenführer zunächst überhaupt nicht in Tritt. Die 3:2:1-Abwehrformation wirkte wenig sattelfest. Die HSG-Spielerinnen kamen zu selten in die Zweikämpfe. List nutzte die ungewohnten Freiräume, um sich über 3:0 und 6:3 auf 12:6 abzusetzen.

Erst eine Umstellung auf die 6:0-Variante brachte Besserung. Noch vor der Pause gelang der Ausgleich zum 13:13. Mit Wiederanpfiff begann die stärkste Phase der HSG. Bis zur 41. Minuten gelangen sieben Treffer in Serie, ehe die Heimsieben wieder jubeln durfte. Torhüterin Carolin Menn stellte dabei mit zwei gehaltenen Siebenmetern und zahlreichen Glanzparaden einmal mehr ihre Klasse unter Beweis. Im Angriff erwies sich Annika Hollender nach der Einwechslung als treibende Kraft. Mit ihrer Schnelligkeit und Dynamik setzte sie die entscheidenden Impulse.

Die Gäste hatten die Partie vor allem im zweiten Durchgang sicher im Griff. Erst in den Schlussminuten gelang Germania noch etwas Ergebniskosmetik.

HSG: Menn, Haertel - Achler 4, Bäcker 1, Henne 1, Herale 1, Hollender 5, Kunze 2, Rombach 2, Sander 9/4, Strahlke 3. (zys)

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