Handball-Oberliga Männer: Zu viele Fehlversuche kosten den Sieg über Lehrte

Burgenteam „verliert“ 27:27

Remis: Plesses Sebastian Herrig ist Lehrtes Fabian Kieslich hier entwischt. Am Ende teilten die Teams die Punkte. Foto: zje

Bovenden. Vor dem Spiel gegen den Lehrter SV wäre Dietmar Böning-Grebe, der Trainer des Handball-Oberligisten HSG Plesse-Hardenberg, mit einem Zähler zufrieden gewesen. Nach dem Abpfiff des Duells ordnete er das 27:27 (13:12)-Unentschieden etwas anders ein. „Das ist ein verlorener Punkt für uns.“

Wie wahr! Zwei Mal zeichnete sich ein Sieg für Plesse ab (6:2-Start/11. Minute und 18:13-Führung/36.). Doch beide Male gaben die Hausherren das Spiel wieder aus der Hand: 8:10 (23.) und 20:19 (45.). Die Hauptursache für den verlorenen Punkt lag am Samstag im unzureichenden Abschluss: Bis zur Pause vergab das Burgenteam 13 Chancen und traf ein Mal den Pfosten. Im zweiten Durchgang waren es immer noch sieben Fehlwürfe und ein Holztreffer. Gegen diese Quote kam selbst die solide spielende Abwehr (nur zwölf Gegentreffer vor der Pause) nicht an.

Ferner spielten die Hausherren diesmal nahezu ohne Flügel. Rechts brauchte der sonst so sichere Patrick Schindler (diesmal von Beginn an eng markiert) sieben Versuche für vier Tore. Und die linke Seite, auf der der gesundheitlich angeschlagene Eike Gloth stark begann, wurde nach der Pause kaum noch ins Spiel einbezogen.

HSG: Wedemeyer (1.-50.), Ahlborn (für zwei Siebenmeter und ab 51.) - Brand 8/5, Reimann 6, P. Schindler 4, Gloth 3, Grobe 3, Herrig 3, Endler, Glapka, Lapschies, Meyer, Regenthal. (eko)

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