Handball-Oberliga Frauen: Plesse-Hardenberg hat am Samstag den Nachbarn aus Rosdorf zu Gast

Burgfrauen wollen Derby-Revanche

Eine verschworene Truppe: Die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg wollen mit einem Derbysieg gegen Rosdorf ihre Tabellenführung festigen. Archivfoto:  zje

Nörten / Bovenden. In der Handball-Oberliga der Frauen bekommt Spitzenreiter HSG Plesse-Hardenberg am Samstag Besuch aus der unmittelbaren Nachbarschaft. In Nörten ist ab 17.30 Uhr die HG Rosdorf-Grone zu Gast.

Nach den beiden positiv gestalteten Pflichtaufgaben gegen die Schlusslichter aus Lüneburg und Ashausen wird das Burgenteam an der Bünte nun wieder ein dickeres Brett bohren müssen. An Motivation dürfte es dabei kaum mangeln. Vorsprung behaupten, Verfolger schlagen und Revanche für die Hinspielniederlage nehmen! So lautet der Themenkatalog, den die HSG gegen den Tabellenfünften abarbeiten möchte. Der Ärger über das ebenso unnötige wie unglückliche 24:25 in Rosdorf dürfte in Plesses Lager noch präsent sein.

In Angriff lief es nicht rund

Von einem besonderen Spiel spricht dann auch Tim Becker. „Das ist ein Derby und wir haben noch eine Rechnung offen. Die Mannschaft will es unbedingt besser machen als im Hinspiel“, berichtet Plesses Coach. Die 25 Gegentreffer waren durchaus im Rahmen. Großes Manko sei damals aber die hohe Fehlerquote im Abschluss gewesen.

Die Rosdorferinnen behaupten sich etwas unerwartet in der Spitzengruppe. Und das, obwohl die Formkurve der Truppe von Lennart Pietsch und Edda Gutenberg nicht frei von Schwankungen ist. Gegen die Spitzenteams präsentiert sich die HG jedoch stets von der besseren Seite. Gegen Mannschaften von unten stottert der Motor dagegen gerne auch mal.

So richtig einschätzen kann Becker daher die Form des Kontrahenten nicht. Rosdorfs Niederlage bei Hannover-West vom vergangenen Wochenende möchte er keinesfalls überbewerten, da die HG in der Landeshauptstadt nicht in Bestbesetzung antreten konnte. „Ich habe Rosdorf aber in dieser Saison schon mehrfach gesehen. Die Spielerinnen kennen sich. Und wir schauen in erster Linie auf uns.“ Dabei liegt der Fokus im Training vor allem auf dem Angriffsspiel. „Da arbeiten wir intensiv an unseren Abläufen.“

Aller Voraussicht nach wird das Burgenteam in der bestmöglichen Aufstellung auflaufen. Yasmin Hemke, die gegen Ashausen aus privaten Gründen fehlte, steht wieder im Kader. Gleiches gilt für Linksaußen Tini Bäcker. Sie hat ihre Krankheit auskuriert. (zys)

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