Handball-Oberliga Frauen: HG Rosdorf-Grone erwartet am Samstag HSG Göttingen

Derby ohne Anspannung

So war’s im Hinspiel: Die HSGerin Kimberly Schmieding (am Ball) setzt sich gegen Rosdorfs Shari Kehler (links) und Maite Gutenberg durch. Fotos: Jelinek-gsd (1) / zje-nh (2)

Göttingen. Ganz entspannt können die beiden Göttinger Teams am Samstag (18.30 Uhr) in das mit Spannung erwartete Derby in der Frauenhandball-Oberliga gehen. Sowohl die HG Rosdorf-Grone als auch die HSG Göttingen haben „nach unten“ in der Tabelle nichts mehr zu befürchten und können „nach oben“ auch nichts mehr erreichen – beide Mannschaften sind gerettet.

Die Rosdorferinnen sehen mit 27:21-Punkten einen Rang hinter der HSG (30:18) und hatten das Hinspiel mit 23:27 bei der HSG, die mit einem negativen Torverhältnis vor Rosdorf steht, verloren. Zuhause sprangen für das Team von HG-Coach Lennart Pietsch 16:8-Zähler heraus.

„Nachdem wir im letzten Spiel 30 Minuten guten Handball gezeigt haben, wollen wir das jetzt noch ein bisschen ausbauen“, sagt HG-Coach Lenny Pietsch. „Wir haben ja schließlich auch noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Anerkennung für den Gegner spricht aus seinen Worten: „Die HSG spielt einen schwierig zu verteidigenden Handball. Im Hinspiel haben wir eine unserer schlechtesten Saisonleistungen gezeigt.“ So etwas soll natürlich im letzten Heimspiel der HGerinnen in dieser Saison nicht noch einmal passieren.

Julia Michaelsen und Anne Eichhofer stehen erneut nicht zur Verfügung. Ob Rieke Jeep und Vicky Wette eingesetzt werden können, klärt sich erst kurzfristig.

Zweites Derby gegen Plesse

Für die HSG Göttingen stehen sogar noch zwei Derbys zum Abschluss der ersten Saison in der 4. Liga auf dem Programm. Nach dem Match in Rosdorf erwartet das Team von Trainer Uwe Viebrans zum Abschluss noch Meister HSG Plesse-Hardenberg in eigener Halle.

Das Viebrans-Team hat auswärts in dieser Saison bisher 9:15-Punkte geholt, wobei die vergangenen drei Partien verloren gingen und so die zuvor gute Bilanz etwas trübten. „Wir wollen dieses Derby nicht überbewerten“, sagt Viebrans. „Wir sind in dieser Saison als Aufsteiger bisher mehr als gut durchgekommen, dabei wurden wir doch vor Saisonbeginn als erster Absteiger gehandelt.“

Das Derby sei jetzt zwar nicht egal. „Wir wollen es vernünftig spielen, aber es muss nicht auf Teufel komm’ raus ein Sieg her“, sagt Viebrans. „Die Saison war schließlich auch anstrengend genug.“ Janina Schmieding fehlt erneut, wird diese Saison auch nicht mehr spielen. (haz/gsd-nh)

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