Handball-Oberliga Frauen: HSG Plesse zu Gast

Derby 1 in Rosdorf verspricht Spannung

In der zweiten Etage: Rosdorfs Vicky Wette (am Ball) überspringt Plesses Theresa Rettberg (2) und Miriam Achler (22). Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Mit zwei Heimspielen setzen die Göttinger Oberliga-Handballerinnen die Serie fort. In Rosdorf kommt es dabei zum mit Spannung erwarteten ersten Derby zwischen der HG und Nachbar Plesse-Hardenberg. Bei der HSG Göttingen hofft man, die Kanterniederlage beim Hannoverschen SC (25:51) verarbeitet zu haben. Interessant: Beide Spiele sind Duelle von Tabellennachbarn: In Rosdorf trifft der Tabellenvierte auf den Dritten, bei der HSG spielt der Sechste gegen den Fünften. Enge Partien sind also zu erwarten. Die beiden Verlierer dürften vorerst aus dem Verfolgerfeld der beiden führenden Teams HSC und Northeim ausscheiden.

HG Rosdorf-Grone - HSG Plesse-Hardenberg (Sa., 16.30 Uhr, Siedlungsweg). Plesse hat erst drei Spiele absolviert – und alle drei gewonnen. Die HGerinnen verloren nur personell stark dezimiert 21:28 in Lüneburg. Da die HG-Männer bereits am Freitagabend auf die Platte müssen, steht Interimscoach Lennart Pietsch wieder zur Verfügung, obwohl es mit Edda Gutenberg als Vertreterin vom Vertreter zuletzt zwei Siege gab.

Pietsch muss auf Rieke Jeep verzichten, hat aber sonst alle Spielerinnen beisammen, für die es gegen Plesse wohl sehr schwer wird. „Plesse spielt mit viel Tempo, hat wohl mit der 3-2-1-Deckung die beste Abwehr der Liga – die HSG ist der Favorit“, lobt Pietsch den Kontrahenten in höchsten Tönen. Doch auch „seinem“ Team zollt er Lob: „Die Mannschaft zieht jetzt an einem Strang, alle sprechen die gleiche Sprache mit einem Lächeln im Gesicht. Wir haben eine Super-Stimmung.“ Das war nicht immer so...

HSG Göttingen - HSG Heidmark (So., 16 Uhr, BBS II). Wie hat das Team von Trainer Uwe Viebrans den 25:51-Schock von Hannover verarbeitet? Es war die erste Niederlage des Aufsteigers nach dem Aufstieg in die 4. Liga. Heidmark, das Team aus dem Raum Dorfmark, hat wie die HSG bei Spitzenreiter HSC mit 27:36 heftig auf die Mütze bekommen, sein zweites Auswärtsspiel aber bei Mitaufsteiger Hannover-West 27:21 gewonnen.

Die HSG hat bisher zuhause sehr gut gespielt, und Heidmark soll die Heimstärke (ein Sieg und ein Remis) des Neulings ebenfalls zu spüren bekommen. (wg/gsd)

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