Handball-Oberliga Frauen

Doppelte Plesse-Premiere: Erstes Heimspiel, neuer Trainer

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Erster Auftritt vor eigenem Publikum: Plesses Julia Herale (am Ball) hat sich gegen Rosdorfs Malin Gerke (links) und Maite Gutenberg durchgesetzt und zieht aufs HG-Tor ab.  

Nörten. Doppelte Premiere an der Bünte! Dort präsentieren sich die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg am Sonntag (15 Uhr) erstmals in dieser Spielzeit ihren heimischen Fans. Zugleich feiert dabei Yunus Boyraz auf der Bank seinen Einstand als neuer Coach des Oberligisten.

„Pünktlich zur Heimspielpremiere ist es gelungen, den vakanten Trainerposten neu zu besetzen. Yunus Boyraz wird ab sofort die Verantwortung für die erste Damenmannschaft übernehmen. Mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis reicht Teammanagerin und Interimscoach Maike Lapschies nach zwei Auswärtsspielen das Zepter weiter“, heißt es in einer Pressemitteilung der HSG.

Unter den hiesigen Handballfreunden ist Boyraz kein Unbekannter. So trainierte er zuletzt die Herrenmannschaft des MTV Geismar und ist als Schiedsrichterausbilder vielen Aktiven vertraut.

Eigentlich wollte Boyraz in dieser Spielzeit etwas kürzer treten. Motivation und Lernbereitschaft der HSG-Spielerinnen beim ersten Kennenlernen haben dann aber nachhaltig Eindruck beim neuen Mann an der Seitenlinie hinterlassen. „Mit Yunus haben wir einen erfahrenen Trainer gewonnen, der unserem neu formierten Oberligateam Struktur geben kann“, begründet Maike Lapschies die Wahl der Verantwortlichen unter den Burgen. Dort hat der neue Mann an der Seitenlinie in der Vergangenheit bereits als Jugendtrainer erfolgreich gearbeitet. Auf den Titelgewinn in der Landesliga mit den B-Jungen der HSG blicken beide Seiten gern zurück.

Rückschlüsse schwierig

Das aktuelle Leistungsvermögen des derzeitigen Tabellendritten, der vor den Toren Hamburgs beheimatet ist, können die Verantwortlichen Plesses trotz Videostudium noch nicht abschließend beurteilen. Die bisherigen Ergebnisse, klare Heimsieg gegen Geismar und Altencelle sowie die Pleite in Northeim, lassen keine eindeutigen Rückschlüsse zu. „Wir lassen uns überraschen und schauen eher auf uns selbst. Da haben wir genug zu tun“, erklärt Lapschies. Luft nach oben gäbe es vor allem im gebundenen Angriffsspiel. Eine deutliche Steigerung gab es zuletzt in der Deckungsarbeit, auch wenn die Abstimmung noch nicht optimal sei.

Gegenüber der Partie in Peine, wo der erste Saisonsieg gelang, kann die HSG am Sonntag mit unverändertem Kader auflaufen. (zys)

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