Handball-Oberliga Frauen: HSG Plesse erwartet den Tabellenzwölften Germania List

Auf einer Erfolgswelle

Kraftvoll: Linksaußen Sophie Calsow von der HSG Plesse-Hardenberg nimmt das gegnerische Gehäuse ins Visier. Sonntag wartet die Aufgabe gegen Germania List. Archivfoto:  zje

Nörten / Bovenden. Ein bisschen versöhnen möchten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg ihre Fans am Sonntag beim Heimspiel gegen Germania List. Der Anpfiff in Nörten ist für 17 Uhr vorgesehen.

Das Burgenteam befindet sich derzeit auf einer Erfolgswelle. Diese will man nun unbedingt weiter reiten - zumindest in den nächsten beiden Heimspielen gegen List und Garßen-Celle II, bevor es zum Titelaspiranten aus Hollenstedt geht. Die Serie von 13:1 Zählern hat die HSG auf den vierten Tabellenplatz gespült - eine starke Zwischenbilanz.

Die fällt beim Kontrahenten aus der Landeshauptstadt nicht ganz so positiv aus. Derzeit nimmt Germania nur den zwölften Rang ein. Am vergangenen Wochenende gab es durch den Erfolg über das Kellerkind aus Geismar zumindest etwas Luft im Abstiegskampf. Im Hinspiel gab es gegen Plesse eine recht deutliche 18:25-Niederlage.

Artur Mikolajczyk sieht gute Chancen, diesen Erfolg zu wiederholen, findet aber auch mahnende Worte. „Wir müssen konzentriert bleiben und dürfen den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die nächsten beiden Spiele werden zeigen, ob wir uns oben festsetzen können.“

Sehr zufrieden war Plesses Coach mit dem letzten Auftritt seiner Schützlinge. Bei Freund und Trainerkollege Joschi Malcher-Martinson gelang der erste Sieg in Wolfsburg und eine erfolgreiche Revanche für die Hinspielniederlage. Grundlage war eine starke Abwehrleistung. Der Sieg war verdient und hätte sogar noch höher ausfallen können.

Für Mikolajczyk war der sechste Erfolg in Serie der Knackpunkt für eine tolle Platzierung im Abschlussklassement. Schließlich stehen noch viele Heimspiele auf dem Programm. Es geht dem Trainer aber nicht nur um gute Ergebnisse. „Wir wollen zuhause entspannter und besser Handball spielen. Unsere spielerische Qualität muss mehr in den Vordergrund rücken. Schließlich sollen auch die Zuschauer Spaß am Spiel haben.“ Das kam zuletzt gegen Zweidorf zu kurz. Auf der Agenda steht mit komplettem Kader nun ein Versöhnungsprogramm. (zys)

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