Handball-Pokal

Einzelspiele und Turnier bei der HSG Göttingen

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Freie Bahn: Die HSGerin Ruth Schulte-Sutrum (am Ball) setzt sich gegen Northeims Michelle Thielebeule (2.v.r.) durch. Ganz links Tanja Weitemeier und die HSGerin Michelle Rößler.  

Göttingen. Jetzt geht es auch für die Handballer(innen) wieder los. Erster Pflichtspiel-Einsatz ist der HVN-Pokal, der nicht überall auf Gegenliebe stößt.

Er wird in Turnierform gespielt, eines davon steigt bei Frauen-Oberligist HSG Göttingen am Sonntag, an dem auch der Northeimer HC, der SV Schedetal Volkmarshausen und der SC Dransfeld beteiligt sind. Doch es gibt auch Einzelspiele: Oberliga-Absteiger Rosdorf-Grone spielt gegen Drittliga-Absteiger Plesse (Sa., 19 Uhr), Oberliga-Aufsteiger Geismar bei der HSG Rhumetal (So., 15 Uhr).

HSG Göttingen

HSG-Trainer Uwe Viebrans ist kein Verfechter des Pokals, doch diesmal kommt er ihm als Test doch gelegen, um den einzigen Neuzugang, Lara Meroth aus Schoningen, als Regisseurin einzuspielen. Der Coach lobt die „Super-Trainingsbeteiligung“, ist mit der Vorbereitung zufrieden. „Wir haben viel für Kondition und Fitness gemacht.“

Termine(Sporthalle Godehardstraße): Dransfeld – Schedetal (12.00), HSG – Northeim (12.50), Schedetal – HSG (13.40), Northeim – Dransfeld (14.30), Schedetal – Northeim (15.20), Dransfeld – HSG (16.10).

Auch Lennart Versemann, Trainer von Oberliga-Neuling MTV Geismar, sieht die Pokalpartie bei der HSG Rhumetal in Katlenburg als „Test unter Wettkampf-Bedingungen. Wir arbeiten am Feinschliff, sind Favorit.“ Vorrangig sei aber die weitere Vorbereitung auf die neue Saison, die eine Woche später mit dem Stadtderby bei der HSG beginnt.

HSG Plesse-Hardenberg

Auch Drittliga-Absteiger HSG Plesse hat Samstag (19 Uhr) ein Einzelspiel bei Rosdorf-Grones Frauen. Im Nachbarschaftsduell stehen sich zwei Absteiger der Vorsaison gegenüber. Das Burgenteam durfte nur ein Jahr Drittliga-Luft schnuppern. Die Gastgeberinnen gehen neuerdings in der Landesliga an den Start, werden dem Favoriten aber nichts schenken.

„Der Pokal ist ein Wettkampf wie jeder andere. Wir wollen weiterkommen“, erklärt Rosdorfs Coach Stephan Albrecht, auch wenn sein Team nicht in Bestbesetzung antreten kann. Dafür stehen Nachwuchsspielerinnen parat. In einem Testspiel trennte man sich unlängst 28:28. Das macht Mut. „In der ersten Halbzeit haben wir Plesse klar beherrscht. Dann wurde viel gewechselt. Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Am Samstag wird die Tagesform entscheiden.“

Für die Gäste gilt das Hauptaugenmerk der Punktrunde. „Aber wir gehen sicherlich nicht halbherzig in die Begegnung und nehmen jeden Gegner, wie er kommt“, betont Plesses neuer Trainer Dominik Warnecke, der ebenfalls auf einige Leistungsträger verzichten muss. „Wenn wir unser Potenzial kontinuierlich abrufen so wie zuletzt in den Tests gegen Eintracht Hildesheim und HSV Minden-Nord, wird es ein spannendes Match.“ (zys, haz/gsd-nh)

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