Handball: Plesses Frauen gewinnen Vorbereitungsturnier in Katlenburg

Emotionales Endspiel

Das tut weh: Plesses Annika Hollender und die Northeimerin Aline Barnkothe (rechts) sind zusammengeprallt. Foto: zje

Katlenburg. Aufgrund der besseren Tordifferenz haben die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg am Sonntag das Vorbereitungsturnier bei der HSG Rhumetal vor dem punktgleichen Ligakonkurrenten aus Northeim für sich entschieden.

Im direkten Duell hatten sich die Nachbarn in der letzten Partie 16:16 getrennt. Rang drei sicherte sich das Team des Veranstalters vor DJK Hildesheim.

Überschattet wurde das Turnier von einigen Verletzungen. „Dennoch liefen die Spiele harmonisch und ruhig ab“, berichtete Sascha Friedrichs. Rhumetals Trainer war auch mit dem Auftritt seiner Schützlinge zufrieden. Die steigerten sich nach der 7:19-Auftaktniederlage gegen Plesse. „Gegen Hildesheim haben wir endlich den ersten Sieg in der Vorbereitung errungen.“ Am Ende hatte die HSG knapp mit 17:15 die Nase vorn.

Ganz vorn im Klassement stand Plesse. Die Freude wurde aber getrübt. Julia Herale zog sich beim Aufwärmen vor der Northeim-Partie eine Sprunggelenksverletzung zu. Lara Al Najem musste mit einer gebrochenen Nase ins Krankenhaus. Gegen die Landesligisten überzeugte das Burgenteam. Im „Finale“ wurde es eng. Northeim setzte sich auf 11:6 ab. Im Schlussspurt sicherte sich die HSG aber doch noch einen Punkt und so den Turniersieg.

Northeims Coach Carsten Barnkothe sah in dem gut aufgebauten Turnier eine gute Standortbestimmung. „Man hat gesehen, was noch nicht so gut funktioniert.“ Ein echter Test war das Spiel gegen Plesse. „Beide verbindet ja eine gewisse Rivalität. Da waren viele Emotionen drin. Aber ich bin sehr angetan davon, wie meine Mannschaft das gelöst hat.“ Nach der klaren Führung wechselte Barnkothe viel. Die breitere Bank Plesses tat ihr übriges. „Das Unentschieden war am Ende leistungsgerecht.“ (zys)

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